Half Year 2026 Implenia AG Earnings Call
Speaker #3: Guten Tag und herzlich willkommen zur Analysten- und Medienkonferenz über das Halbjahresergebnis 2026 von Implenia. Wir freuen uns, Ihnen unsere Resultate wieder hier im Hauptsitz, Implenia Connect, zu präsentieren, und wir begrüßen auch die im Stream Anwesenden herzlich.
Silvan Merki: Guten Tag und herzlich willkommen zur Analysten- und Medienkonferenz über das Halbjahresergebnis 2026 von Implenia. Wir freuen uns, Ihnen unsere Resultate wieder hier im Hauptsitz Implenia Connect zu präsentieren. Wir begrüßen auch die im Stream Anwesenden herzlich. Mein Name ist Silvan Merki, ich bin Chief Communications Officer und darf Sie durch den Anlass begleiten. Wir halten unsere Präsentation hier in Deutsch. Im Stream können Sie die vorab aufgezeichnete und gleichzeitig abgespielte englische Übersetzung wählen. Ihre Fragen stellen Sie anschließend hier im Raum oder im Chat des Streams in Englisch oder in Deutsch. Wir präsentieren heute wie folgt: Zuerst gibt Ihnen CEO Jens Vollmar ein Businessupdate zum Halbjahresergebnis. CFO Stefan Baumgärtner wird Sie dann durch die Finanzzahlen führen. Danach folgt ein Ausblick von Jens Vollmar, bevor wir Ihnen gerne Ihre Fragen im Q&A beantworten. Ich übergebe jetzt für den ersten Teil an Jens Vollmar. Jens.
Speaker #3: Mein Name ist Silvan Merki, ich bin Chief Communications Officer und darf Sie durch den Anlass begleiten. Wir halten unsere Präsentation hier in Deutsch. Im Stream können Sie die vorab aufgezeichnete und gleichzeitig abgespielte englische Übersetzung wählen.
Speaker #3: Ihre Fragen stellen Sie anschließend hier im Raum oder im Chat des Streams – in Englisch oder in Deutsch. Wir präsentieren heute wie folgt: Zuerst gibt Ihnen CEO Jens Volmar ein Business Update zum Halbjahresergebnis.
Speaker #3: CFO Stefan Baumgärtner wird Sie dann durch die Finanzzahlen führen. Danach folgt ein Ausblick von Jens Volmar, bevor wir gerne Ihre Fragen im Q&A beantworten.
Speaker #3: Ich übergebe jetzt für den ersten Teil an Jens Volmar. Jens.
Jens Vollmar: Danke, Silvan. Herzlich willkommen auch von meiner Seite. Ich freue mich, Ihnen die Halbjahresresultate präsentieren zu dürfen. Operative Highlights. Unser Geschäft war auch im H1 sehr resilient. Wir hatten keine spürbaren Einflüsse von geopolitischen oder makroökonomischen Umständen. Das hat auch noch mal gezeigt, wie diversifiziert wir sind oder dass unser diversifiziertes Modell sehr robust reagiert hat. Wir waren nicht von irgendwelchen Tarifstreitigkeiten oder Teuerungen oder Interest Rates und solchen Themen betroffen. Unser Auftragsbuch konnten wir auf einem sehr hohen Niveau halten oder erhöhen im Vergleich zur Vorjahresperiode, insbesondere in Deutschland. Das ist der Haupttreiber von unserem Wachstum in den letzten 12 Monaten und wir sehen das nachher. Insbesondere im Hochbau konnten wir den Auftragsbestand in Deutschland deutlich steigern. Und noch wichtiger als einfach die Höhe vom Auftragsbuch: Wir haben es auch geschafft, im H1 noch mal unsere vorkalkulierte Marge auf 7.9% zu erhöhen.
Speaker #4: Danke, Silvan. Herzlich willkommen auch von meiner Seite. Ich freue mich, Ihnen die Halbjahresresultate präsentieren zu dürfen.
Speaker #3: Operative Highlights: Unser Geschäft war auch im ersten Halbjahr sehr resilient. Wir hatten keine spürbaren Einflüsse von geopolitischen oder makroökonomischen Umständen. Das hat auch noch einmal gezeigt, wie diversifiziert wir sind oder dass unser diversifiziertes Modell sehr robust reagiert hat. Wir waren nicht von irgendwelchen Tarifstreitigkeiten, Teuerungen, Interest Rates und solchen Themen betroffen.
Speaker #3: Unser Auftragsbuch konnten wir auf einem sehr hohen Niveau halten oder erhöhen im Vergleich zur Vorjahresperiode, insbesondere in Deutschland. Das ist der Haupttreiber von unserem Wachstum.
Speaker #3: In den letzten zwölf Monaten, und wir sehen das nachher insbesondere im Hochbau, konnten wir den Auftragsbestand in Deutschland – wichtiger als einfach die Höhe vom Auftragsbuch – wir haben es auch geschafft, im ersten Halbjahr noch mal unsere vorkalkulierte Marge auf 7,9 Prozent zu erhöhen.
Speaker #3: Was haben wir noch getan? Wir haben unseren Primer publiziert, den haben Sie gesehen, mit unseren sechs Key Investment Highlights. Da sehr detailliert beschrieben, wo wir stehen, wo wir hinmöchten.
Jens Vollmar: Was haben wir noch getan? Wir haben unseren Primer publiziert. Den haben Sie gesehen mit unseren sechs Key-Investment-Highlights. Da sehr detailliert beschrieben, wo wir stehen, wo wir hinmöchten. Wir haben an unseren Wachstumsinvestitionen gearbeitet. Wir haben viele Spezialisten angestellt für Data Center, für Gesundheitsbauten. Wir arbeiten an vielen Tenders in den Bereichen, sodass wir dann auch unsere Spezialisierung weiter vorantreiben können. Und ein kleines, aber doch ein Highlight auch im H1: Die Zigmo Engineering konnten wir übernehmen. Das Closing war im Juli. Ein kleiner Tragwerksplaner im Süden von Deutschland bei Mannheim, von dem wir uns auch sehr viel Synergien mit den anderen Divisionen, also mit dem Hochbau und dem Tiefbau, versprechen. Jetzt die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr: knapp 10% höheres Auftragsbuch auf einem sehr hohen Level. Der EBIT mit CHF 60.4 million. Da konnten wir noch mal nachlegen. Die Marge entsprechend auch.
Speaker #3: Wir haben an unseren Wachstumsinvestitionen gearbeitet. Wir haben viele Spezialisten angestellt für Data Center, für Gesundheitsbauten. Wir arbeiten an vielen Tenders in den Bereichen, sodass wir dann auch unsere Spezialisierung weiter vorantreiben können.
Speaker #3: Und ein kleines, aber doch ein Highlight auch im ersten Halbjahr: Die Sigmo Engineering konnten wir übernehmen. Das Closing war im Juli. Ein kleiner Tragwerksplaner im Süden von Deutschland, bei Mannheim, von dem wir uns auch sehr viel Synergien mit den anderen Divisionen, also mit dem Hochbau und dem Tiefbau, versprechen.
Speaker #3: Jetzt die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr: knapp 10 Prozent höheres Auftragsbuch auf dem sehr hohen Level. Den EBIT mit 60,4 Millionen konnten wir noch mal nachlegen.
Speaker #3: Die Marge entsprechend auch, und ganz wichtig auch für uns: der Free Cashflow. Und wir sind sehr diszipliniert auf dem Cash. Konnten wir in dieser typischerweise negativen ersten Halbjahresperiode doch deutlich steigern: 50 Millionen Franken.
Jens Vollmar: Und ganz wichtig auch für uns: der Free Cash Flow und wir sind sehr diszipliniert auf dem Cash konnten wir in dieser typischerweise negativen ersten Halbjahresperiode doch deutlich steigern um CHF 50 million. Equity Ratio ungefähr auf dem Stand von Ende letzten Jahres. Da gab es dann wieder gewisse Effekte, Dividendenzahlung und so weiter. Wir erwarten, dass Equity, also die Ratio, weiter steigt auf Ende Jahr. Ich werde jetzt durch die drei Divisionen führen, beginne bei Buildings, also dem Hochbau und dem Real Estate Geschäft, Civil Engineering, dem Tunnelbau, dem Tiefbau, dem allgemeinen Tiefbau und dann unser dritter Bereich, unser Dienstleistungsgeschäft Service Solutions. Starten wir mit Buildings. Buildings, ein großes Highlight: der Auftragsbestand, insbesondere in Deutschland. Wir hatten einen extrem starken Auftragseingang in Deutschland im Hochbau. Das hat sich noch weiter beschleunigt.
Speaker #3: Equity Ratio ungefähr auf dem Stand von Ende letzten Jahres. Da gab es dann wieder gewisse Effekte: Dividendenzahlung und so weiter. Wir erwarten, dass Equity weiter – also die Ratio – dass sie weiter steigt auf Ende Jahr.
Speaker #3: Ich werde jetzt durch die drei Divisionen führen. Ich beginne bei Buildings, also dem Hochbau und dem Real Estate Geschäft, dann Civil Engineering, dem Tunnelbau, dem Tiefbau, dem allgemeinen Tiefbau.
Speaker #3: Und dann unser dritter Bereich, unser Dienstleistungsgeschäft Service Solutions. Starten wir mit Buildings. Buildings: Ein großes Highlight ist der Auftragsbestand, insbesondere ein extrem starker Auftragseingang in Deutschland im Hochbau.
Speaker #3: Das hat sich noch weiter beschleunigt. Wir hatten ja schon letztes Jahr im ersten Halbjahr so die leichten Tendenzen, diese Trendwende im Auftragsbuch gesehen. Und ich glaube, gerade gestern habe ich, oder haben wir, gelesen, dass in Deutschland auch die Anzahl der Baubewilligungen jetzt doch deutlich beschleunigt wurde.
Jens Vollmar: Wir hatten ja schon letztes Jahr im H1 die leichten Tendenzen, diese Trendwende im Auftragsbuch gesehen und ich glaube, gerade gestern haben wir gelesen, dass in Deutschland auch die Anzahl der Baubewilligungen jetzt doch deutlich beschleunigt wurde. Das spüren wir im Auftragsbuch. Wir haben eine sehr gute Pipeline. Der Umsatz und das Ergebnis muss so differenzieren zwischen dem klassischen Hochbau. Den Umsatz im Hochbau konnten wir steigern, die EBIT-Marge und den EBIT im Hochbau auch. Im Real Estate Bereich sind wir unter Vorjahr. Das hat dazu geführt, dass wir nur eine Transaktion gemacht haben im H1, 25 2. Das hat natürlich einen Einfluss auf das Ergebnis gehabt. Wir machen ja dann die Transaktionen, wenn der bestmögliche Moment ist und im H2 erwarten wir auch weitere Transaktionen. Wir sind mit dem Hochbau und mit der Entwicklung im Hochbau zufrieden. Einige Projektbeispiele sehen Sie oben in der Mitte.
Speaker #3: Das spüren wir im Auftragsbuch. Wir haben eine sehr gute Pipeline. Beim Umsatz und Ergebnis muss man zwischen dem klassischen Hochbau differenzieren. Den Umsatz im Hochbau konnten wir steigern.
Speaker #3: Die EBIT-Marge und den EBIT im Hochbau auch. Im Real Estate Bereich sind wir unter Vorjahr, da hat insbesondere das hat dazu geführt, dass wir nur ein wir haben eine Transaktion gemacht.
Speaker #3: Im ersten Halbjahr 25,2. Das hat natürlich einen Einfluss auf das Ergebnis gehabt. Aber wir machen ja dann die Transaktionen, wenn der bestmögliche Moment ist.
Speaker #3: Und im zweiten Halbjahr erwarten wir auch weitere Transaktionen. Also, wir sind mit dem Hochbau und mit der Entwicklung im Hochbau zufrieden. Einige Projektbeispiele sehen Sie oben in der Mitte.
Speaker #3: Das ist der aktuelle Baustand vom Department Biomedicine. Das dürfen wir bauen für die Universität in Basel. Tolles Projekt. Mit unserer Laborkompetenz und mit unserem Großprojektteam wird das Projekt gebaut.
Jens Vollmar: Das ist der aktuelle Baustand vom Departement Biomedizin. Das dürfen wir bauen für die Universität Basel. Tolles Projekt. Das ist mit unserer Laborkompetenz und mit unserem Großprojektteam wird das Projekt gebaut, sind sehr gut auf Kurs, sehen aber auch rechts oben im Bild hier ein Verwaltungsgebäude in Beelitz/Berlin, welches wir gerade in der Ausführung haben. Das unterstreicht so ein bisschen die Kompetenzen, die wir haben, für große Projekte oder komplexe Hochbauprojekte. Civil Engineering, der größte Bereich, volumenmäßig auch hier wieder auf einem sehr hohen Auftragsbestand. Umsatz zurückgegangen im Vergleich zu H1 letztes Jahr, leicht hoch im Vergleich zu 2024. Wir haben aktuell sehr große Projekte im Aufstarten. Das sind Projekte wie die Nordmainische oder den Ostbahnhof in München oder die Projekte hier Zürich/Winterthur. Die sind natürlich jetzt in einer umsatzschwachen Phase, bis die dann voll aufgestartet sind.
Speaker #3: Sind wir sehr gut auf Kurs. Sehen aber auch rechts oben im Bild hier ein Verwaltungsgebäude in Belitz, Berlin, welches wir gerade in der Ausführung haben.
Speaker #3: Das unterstreicht so ein bisschen die Kompetenzen, die wir haben für große Projekte oder komplexe Hochbauprojekte. Civil Engineering – der größte Bereich, volumenmäßig auch hier wieder auf einem sehr hohen Auftragsbestand.
Speaker #3: Der Umsatz ist zurückgegangen im Vergleich zum ersten Halbjahr letztes Jahr. Leicht höher im Vergleich zu '24. Wir haben aktuell sehr große Projekte im Aufstarten. Also es sind Projekte wie die Nordmainische oder den Ostbahnhof in München oder die Projekte hier in Zürich und Winterthur.
Speaker #3: Die sind natürlich jetzt in der umsatzschwachen Phase, bis die dann voll aufgestartet sind. Dagegen lief jetzt zum Beispiel ein großes Projekt aus, der Warbergtunnel.
Jens Vollmar: Dagegen lief jetzt zum Beispiel ein großes Projekt aus, der Varbergtunnel. Das wird jetzt dann durch die Auftragsgewinnung Korsvägen ersetzt. Im Wesentlichen lag es an Schweden, dass dieses Projekt auslief und die anderen Projekte noch nicht aufgefahren sind. Jetzt Super-Highlight: der EBIT. Viele werden fragen: „Woher kommt jetzt der hohe EBIT?" Hat im Wesentlichen 2 Gründe: Super Performance im Tunnelbau, aber für mich ein persönliches Highlight: Wir konnten im allgemeinen Tiefbau in der Schweiz die Profitabilitätsprogramme, die wir haben, deutlich bessere Resultate erzielen im H1. Und das hat dazu geführt, dass wir trotzdem höhere EBIT-Margen erreichen konnten. Auch da einige Highlights, die wir feiern durften. In der Mitte oben, ich glaube, das ist für die Schweizer unter Ihnen ein besonderes Highlight gewesen: Wir konnten in der Hauptröhre mit unserer Tunnelbohrmaschine in die Störzone durchbrechen. Planmäßig hat auch alles geklappt. Den Bohrkopf konnten wir mittlerweile schön erneuern.
Speaker #3: Das wird jetzt dann durch die Auftragsgewinnung Horschwagen ersetzt. Im Wesentlichen lag es an Schweden, dass dieses Projekt aussieht und die anderen Projekte noch nicht aufgefahren sind.
Speaker #3: Jetzt zum super Highlight: der EBIT. Viele werden fragen, woher kommt jetzt der hohe EBIT? Hat im Wesentlichen zwei Gründe: Super Performance im Tunnelbau, aber für mich ein persönliches Highlight.
Speaker #3: Wir konnten im allgemeinen Tiefbau in der Schweiz mit den Profitabilitätsprogrammen, die wir haben, deutlich bessere Resultate erzielen im ersten Halbjahr. Und das hat dazu geführt, dass wir trotzdem höhere EBIT-Margen erreichen konnten.
Speaker #3: Auch da einige Highlights, die wir feiern durften, in der Mitte oben. Ich glaube, das ist für die Schweizer unter Ihnen ein besonderes Highlight gewesen.
Speaker #3: Wir konnten in der Hauptröhre mit unserer Tunnelbohrmaschine in die Störzone durchbrechen. Planmäßig hat auch alles geklappt. Den Bohrkopf konnten wir mittlerweile schön erneuern. Der wurde jetzt durch die Störzone durchgezogen.
Jens Vollmar: Der wurde jetzt durch die Störzone durchgezogen und seit, ich glaube, letzter Woche dreht die Maschine wieder. Die ist jetzt durch, wurde erneuert und läuft jetzt weiter. Damit ist eigentlich die kritische Phase im Gotthard durch und jetzt führen wir unser Projekt weiter. Andere schöne Projekte: Mainbrücke Marktheidenfeld zum Beispiel. Andere Highlights. Das unterstreicht noch mal unsere Kompetenz im europäischen Infrastrukturmarkt. Dritte Division: Dienstleistung. Alles gut, will man fast sagen. Und es ist auch so: Wir haben mit der Wincasa noch mal leicht Assets under Management gewinnen können. Wir haben den Umsatz konstant gehalten. Wichtig hier: Die anderen Bereiche in der Division, also unser Gebäudetechnikplanungsbereich, Planovita, die Encira oder die Baulogistik, haben sehr gute Ergebnisse gehabt und konnten ihr Auftragsbuch um 25% steigern auf, ich glaube, knapp CHF 70 million. Hier sieht man, die operative Performance konnten wir auch steigern auf CHF 11.7 million.
Speaker #3: Und Zeiten gab es letzte Woche, dreht die Maschine wieder. Also, die ist jetzt durch, wurde erneuert und läuft jetzt weiter. Damit ist eigentlich die kritische Phase im Gotthard durch.
Speaker #3: Und jetzt führen wir unser Projekt weiter. Andere schöne Projekte: Mainbrücke, Marktplatz, sind Highlights. Das unterstreicht noch mal unsere Kompetenz im europäischen Infrastrukturmarkt. Dritte Division: Dienstleistung.
Speaker #3: Ja, alles gut, will man fast sagen. Und es ist auch so. Wir haben mit Vincasa noch mal leicht Assets under Management gewinnen können. Wir haben den Umsatz konstant gehalten.
Speaker #3: Wichtig hier: Die anderen Bereiche in der Division, also unser Gebäudetechnikplanungsbereich, Planovita, die Ensira oder die Baulogistik, haben sehr gute Ergebnisse gehabt und konnten ihr Auftragsbuch um 25 % steigern auf, ich glaube, knapp 70 Millionen Franken hier.
Speaker #3: Sieht man. Und die operative Performance konnten wir auch steigern auf 11,7 Millionen Franken. Also eine sehr gute Einheit, die wir weiter ausbauen möchten. Wir konnten hier die SIGMO Engineering akquirieren.
Jens Vollmar: Also eine sehr gute Einheit, die wir weiter ausbauen möchten. Wir konnten hier die Zigmo Engineering akquirieren, einen kleinen Tragwerksplaner, hatte ich erwähnt. Die sind hier natürlich nicht drinnen. Das Closing war im Juli. Die sind noch nicht in den Zahlen drinnen. Wir erwarten jetzt aber auch keine EBIT-Beiträge oder signifikanten EBIT-Beiträge in diesem Jahr. Es gab ja noch Akquisitionskosten. Auch da einige Beispielprojekte. Die zeigen im Wesentlichen, wie wir zusammenarbeiten und warum das wichtig ist. Unten in der Mitte den Hochpunkt H. Gutes Beispiel: Da baut der Hochbau schon vor der Übernahme von Zigmo Engineering mit der Zigmo. Zigmo ist hier der Tragwerksplaner, das Ingenieurbüro gewesen und mit Zigmo gemeinsam konnte der Hochbau das Projekt doch deutlich optimieren. Oder links unten Shopping Arena St. Gallen. Da macht Wincasa die Bewirtschaftung. Wir dürfen den Umbau machen für Swiss Prime Site. Ich hatte letztes Jahr das Shoppingcenter Schönbühl vorgestellt.
Speaker #3: Einen kleinen Tragwerksplaner hatte ich erwähnt. Die sind hier natürlich nicht drin. Das Closing war im Juli. Die sind noch nicht in den Zahlen drin.
Speaker #3: Wir erwarten jetzt aber auch keine EBIT-Beiträge oder signifikanten EBIT-Beiträge in diesem Jahr. Es gab ja noch Akquisitionskosten. Auch da einige Beispielprojekte. Die zeigen im Wesentlichen, wie wir zusammenarbeiten und warum das wichtig ist.
Speaker #3: Unten in der Mitte den Hochpunkt H. Gutes Beispiel. Da baut der Hochbau schon vor der Übernahme von Sigmo Engineering mit der Sigmo. Also, Sigmo ist hier der Tragwerksplaner.
Speaker #3: Das ist Ingenieurbüro gewesen. Und mit SIGMO gemeinsam konnte der Hochbau das Projekt doch deutlich optimieren. Oder links unten, Shopping Arena St. Gallen. Da macht Vincasa die Bewirtschaftung.
Speaker #3: Wir dürfen den Umbau machen für Swiss Prime Site. Ich hatte letztes Jahr das Shoppingcenter Schönbühl vorgestellt. Das ist eigentlich die gleiche Konstellation, und das ist das Folgeprojekt.
Jens Vollmar: Das ist eigentlich die gleiche Konstellation und das ist das Folgeprojekt für die Art der internen Zusammenarbeit. Oder Entwicklungsprojekte wie den Dolenweg in Zürich. Übergreifend, das machen wir übergreifend auch mit Initiativen, die nicht direkt in den Divisionen sind. Natürlich wirkt das in die Divisionen, also beispielsweise die Absicht der Spezialisierung oder die Dinge, die wir da vorantreiben mit dem Aufbau von Spezialisten. Die werden dann in den Divisionen aufgebaut. Wir unterstützen das aber für den Bereich Data Center oder auch für Gesundheitsbauten. Haben wir übrigens auch spannende Projekte, gerade in der Tenderphase. KI-Initiativen haben wir relativ stark lanciert, natürlich immer mit dem Fokus auf Return on Investment. Also wir investieren nicht einfach blindwütig in KI, sondern wir schauen, wo bringt das wirklich Return in verschiedenen Bereichen. Wir hatten letztes Jahr mal erwähnt, dass wir den Block Tracker hatten. Das ist eine digitale KI-Lösung im Gotthard.
Speaker #3: Für die Art der internen Zusammenarbeit. Oder Entwicklungsprojekte wie den Dohlenweg in Zürich. Übergreifend: Was machen wir übergreifend? Auch mit Initiativen, die nicht direkt in den Divisionen sind.
Speaker #3: Natürlich wirkt das in die Divisionen. Also beispielsweise die Absicht der Spezialisierung oder die Dinge, die wir da vorantreiben mit dem Aufbau von Spezialisten – die werden dann in den Divisionen aufgebaut.
Speaker #3: Wir unterstützen das aber für den Bereich Datacenter oder auch für Gesundheitsbauten. Haben wir übrigens auch spannende Projekte, gerade in der Tenderphase. Auch KI-Initiativen haben wir relativ stark lanciert.
Speaker #3: Natürlich immer mit dem Fokus auf Return on Investment. Also wir investieren nicht einfach blindwütig in KI, sondern wir schauen, wo bringt es wirklich Return.
Speaker #3: In verschiedenen Bereichen. Wir hatten letztes Jahr mal erwähnt, dass wir den Block-Tracker hatten. Das ist eine digitale AI-, also KI-Lösung im Gotthard. Aber wir haben auch neue Lösungen mitentwickelt, die helfen, zum Beispiel die Stillstandszeiten von Bohrmaschinen zu reduzieren, indem wir die Maintenance-Daten smarter auswerten können.
Jens Vollmar: Wir haben auch neue Lösungen mitentwickelt, die helfen, zum Beispiel die Stillstandszeiten von Bohrmaschinen zu reduzieren, indem wir die Maintenance-Daten smarter auswerten können. Wir haben aber natürlich auch im Backoffice, in Legal und in anderen Bereichen KI-Lösungen, die wir pilotieren und die wir anwenden, die die Produktivität von Implenia und die Effizienz vor allem weiter erhöhen sollen. Last but not least haben wir als Highlight im H1 eine große Kulturkampagne gestartet. Wir hatten uns ja etwas neue Werte gegeben. Wir haben Verhaltensweisen diskutiert. Wir haben unser erweitertes Leadership-Team enger eingebunden. Wir haben ein neues Gremium, unser Core Leadership Team, gegründet und mit denen kaskadieren wir auch diese Verhaltensweisen, die wir uns wünschen, auch in die Organisation. Da geht es um Zusammenarbeit, um Performance und so weiter.
Speaker #3: Wir haben aber natürlich auch im Backoffice, in Legal und in anderen Bereichen KI-Lösungen, die wir pilotieren und die wir anwenden, die die Produktivität von Implenia und die Effizienz vor allem weiter erhöhen sollen.
Speaker #3: Und last but not least haben wir als Highlight im ersten Halbjahr eine große Kulturkampagne gestartet. Wir haben uns etwas neue Werte gegeben. Wir haben Verhaltensweisen diskutiert.
Speaker #3: Wir haben unser erweitertes Leadership-Team enger eingebunden. Wir haben ein neues Gremium, unser Core Leadership-Team, gegründet. Und mit denen kaskadieren wir auch diese Verhaltensweisen, die wir uns wünschen, in die Organisation.
Speaker #3: Da geht es um Zusammenarbeit, Performance und so weiter. Jetzt würde ich dem Stefan Baumgärtner das Wort geben. Aber vorher, wie immer, unser Video, wo Sie Highlights zu Projekten aus den Divisionen im ersten Halbjahr sehen.
Jens Vollmar: Jetzt würde ich dem Stefan Baumgärtner das Wort geben, aber vorher wie immer unser Video, wo Sie Highlights sehen zu Projekten aus den Divisionen im H1. Silvan, Film ab.
Speaker #3: Silvan, Film ab.
Speaker #1: Implenia plant, baut und betreibt Gebäude und Infrastruktur – sicher, nachhaltig und innovativ. Wir verbessern, wie Menschen leben, arbeiten und sich fortbewegen. Es ist unser Antrieb, den Raum für eine gesellschaftlich, ökologisch und wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft zu schaffen.
Operator: Implenia plant, baut und betreibt Gebäude und Infrastruktur. Sicher, nachhaltig und innovativ. Wir verbessern, wie Menschen leben, arbeiten und sich fortbewegen. Es ist unser Antrieb, den Raum für eine gesellschaftlich, ökologisch und wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft zu schaffen. Im Hochbau schafft Implenia Identität und Zukunft. Mitten in München verwandeln wir das Bruckmann-Quartier in ein lebendiges, nachhaltiges Stadtviertel. Implenia verbindet das Historische mit Neuem für nachhaltige Arbeitswelten.
Speaker #1: Im Hochbau schafft Implenia Identität und Zukunft. Mitten in München verwandeln wir das Bruckmannquartier in ein lebendiges, nachhaltiges Stadtviertel. Implenia verbindet das Historische mit Neuem.
Speaker #1: Für nachhaltige Arbeitswelten.
Speaker #2: Mitten in München bewahren wir historische Substanz. Gleichzeitig modernisieren und erweitern wir den Bestand intelligent und verbinden alles mit Neubauten zu einem zukunftsfähigen Businessquartier.
[Company Representative] (Implenia): Mitten in München bewahren wir historische Substanz. Gleichzeitig modernisieren und erweitern wir den Bestand intelligent und verbinden alles mit Neubauten zu einem zukunftsfähigen Geschäftsquartier.
Speaker #1: An der Universität Basel realisiert Implenia den Neubau Biomedizin auf dem Life Science Campus Schällemätteli. Es entsteht ein hochkomplexes Labor- und Forschungsgebäude. Gänzlich digital geplant, schafft Implenia die Basis dafür, dass medizinische Grundlagenforschung rasch ihre Wirkung für die Gesundheit der Menschen entfaltet.
Operator: An der Universität Basel realisiert Implenia den Neubau Biomedizin auf dem Life Science Campus Schällemätteli. Es entsteht ein hochkomplexes Labor- und Forschungsgebäude. Gänzlich digital geplant, schafft Implenia die Basis dafür, dass medizinische Grundlagenforschung rasch ihre Wirkung für die Gesundheit der Menschen entfaltet. Moderne Infrastruktur ist das Fundament unserer Gesellschaft. Südlich des Brenner-Basistunnels für die Bahnstrecke Fortezza-Ponte Gardena graben wir uns durch den alpinen Felsen. Damit verlagern wir Verkehr auf die Schiene, entlasten die Umwelt und bringen die Menschen in Europa durch verkürzte Reisezeiten einander näher.
Speaker #1: Moderne Infrastruktur ist das Fundament unserer Gesellschaft. Südlich des Brenner-Basistunnels für die Bahnstrecke Fortezza–Ponte Gardena graben wir uns durch den alpinen Felsen. Damit verlagern wir Verkehr auf die Schiene, entlasten die Umwelt und bringen die Menschen in Europa durch verkürzte Reisezeiten einander näher.
Speaker #4: Das Ganze befindet sich in einem geologisch sehr komplexen Bereich der Alpen. Und auf diese Geologie müssen wir auch eingehen und gegebenenfalls Umplanungen machen.
Jens Vollmar: Das Ganze befindet sich in einem geologisch sehr komplexen Bereich der Alpen und auf eben diese Geologie müssen wir auch eingehen und gegebenenfalls Umplanungen machen. Das Projekt Südzulauf Brenner Basistunnel ist Teil der europäischen Nord-Süd-Achse des TEN-T-Projektes, die schlussendlich den Norden und den Süden Europas miteinander verbindet.
Speaker #4: Das Projekt Südzulauf Brenner Basistunnel ist Teil der europäischen Nord-Süd-Achse, des BEM-Projektes, und wird schlussendlich den Norden und den Süden Europas miteinander verbinden.
Speaker #1: Im Norden Deutschlands realisiert Implenia den Ersatzneubau der Rader Hochbrücke, eine der wichtigsten Verbindungen zwischen Deutschland und Skandinavien. Die 1.500 Meter lange und 42 Meter hohe Stahlverbundbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal wird bei laufendem Autobahnverkehr gebaut.
Operator: Im Norden Deutschlands realisiert Implenia den Ersatzneubau der Rader Hochbrücke, eine der wichtigsten Verbindungen zwischen Deutschland und Skandinavien. Die 1,500 Meter lange und 42 Meter hohe Stahlverbundbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal wird bei laufendem Autobahnverkehr gebaut. So entsteht ein zukunftsfähiges Bauwerk, das die Mobilität und den Warenverkehr im Norden Europas langfristig sichert. Das Einkaufszentrum Schönbühl in Luzern war 1967 das erste seiner Art in der Schweiz. Heute sorgt Planovita mit präziser Gebäudetechnikplanung dafür, dass dieser stark frequentierte Ort auch in Zukunft zuverlässig funktioniert. Das Zentrum wird von Wincasa bewirtschaftet und von Implenia Hochbau modernisiert.
Speaker #1: So entsteht ein zukunftsfähiges Bauwerk, das die Mobilität und den Warenverkehr im Norden Europas langfristig sichert. Das Einkaufszentrum Schönbühl in Luzern war 1967 das erste seiner Art in der Schweiz.
Speaker #1: Heute sorgt Planovita mit präziser Gebäudetechnikplanung dafür, dass dieser stark frequentierte Ort auch in Zukunft zuverlässig funktioniert. Das Zentrum wird von Vincasa bewirtschaftet und von Implenia Hochbau modernisiert.
Speaker #4: Wir planen die komplexe Haustechnik hinter den Kulissen, damit alles zuverlässig funktioniert. Und wir modernisieren das Zentrum gemeinsam mit unseren Hochbaukollegen so, dass die Besucherinnen und Besucher kaum etwas davon bemerken.
[Company Representative] (Implenia): Wir planen die komplexe Haustechnik hinter Kulissen, dass alles zuverlässig funktioniert und die Modernisierung des Centers mit unseren Hochbaukollegen so, dass die Besucherinnen und Besucher kaum etwas davon bemerken.
Speaker #1: Am Prime Tower in Zürich zeigt Vincasa, wie modernes Areal-Management Räume belebt und diese im Betrieb weiterentwickelt. Dadurch wird das höchste Bürogebäude der Schweiz zu einem lebendigen Ort mit Gastronomie, Events und Angeboten, die das Quartier Zürich-West bereichern.
Operator: Am Prime Tower in Zürich zeigt Wincasa, wie modernes Arealmanagement Räume belebt und diese im Betrieb weiterentwickelt. Dadurch wird das höchste Bürogebäude der Schweiz zu einem lebendigen Ort mit Gastronomie, Events und Angeboten, die das Quartier Zürich West bereichern. Vom digitalen Entwurf über den präzisen geplanten und realisierten Bau bis zum optimierten Betrieb: Implenia begleitet den gesamten Zyklus von Gebäuden und Infrastruktur.
Speaker #1: Vom digitalen Entwurf über den Bau bis zum optimierten Betrieb begleitet Implenia den gesamten Zyklus von Gebäuden und Infrastruktur.
Speaker #3: Grüezi miteinander. Die geplanten Ergebnisbeiträge aller Divisionen unterstreichen die Resilienz von Implenia in einem von geopolitischen und makroökonomischen Unsicherheiten geprägten Umfeld. Den Auftragsbestand konnten wir im Vorjahresvergleich um 746 Millionen auf insgesamt 8,5 Milliarden Schweizer Franken steigern.
Jens Vollmar: Grüezi mitenand. Die geplanten Ergebnisbeiträge aller Divisionen unterstreichen die Resilienz von Implenia in einem von geopolitischen und makroökonomischen Unsicherheiten geprägten Umfeld. Den Auftragsbestand konnten wir im Vorjahresvergleich um 746 Millionen auf insgesamt 8.5 Milliarden CHF steigern. Dies entspricht einem Plus von 9.6% und schafft eine solide Basis für die weitere Geschäftsentwicklung. Gleichzeitig verbesserte sich die vorkalkulierte Projektmarge im Auftragsbestand von 7.5% auf 7.9%. Der Umsatz lag mit 1.8 Milliarden um 4.8% leicht unter dem Vorjahr aufgrund der üblicherweise umsatzschwächeren Anlaufphase von großen Infrastrukturprogrammen.
Speaker #3: Dies entspricht einem Plus von 9,6 Prozent und schafft eine solide Basis für die weitere Geschäftsentwicklung. Gleichzeitig verbesserte sich die vorkalkulierte Projektmarge im Auftragsbestand von 7,5 auf 7,9 Prozent.
Speaker #3: Der Umsatz lag mit 1,8 Milliarden 4,8 Prozent leicht unter dem Vorjahr, aufgrund der üblicherweise umsatzschwächeren Anlaufphase von großen Infrastrukturprogrammen. Währungseffekte hatten im ersten Halbjahr keinen wesentlichen Einfluss.
Stefan Baumgärtner: Währungseffekte hatten im H1 keinen wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis, unter anderem aufgrund unseres Natural Hedgings. Im H1 2026 haben wir Wachstumsinvestitionen im tiefen einstelligen Millionenbereich getätigt und sind mit den geplanten Investitionen von 10 bis 20 Millionen fürs Gesamtjahr auf Kurs. Das EBIT verbesserte sich um 3.4 Millionen beziehungsweise 6% auf 60.4 Millionen CHF trotz eines geringeren Beitrags aus Immobilientransaktionen. Bei einem Umsatz von 1.8 Milliarden stieg die EBIT-Marge auf 3.4%. Dies ist eine Steigerung von 0.3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr und ist hauptsächlich getragen von höheren Margen aus Civil Engineering und Service Solutions. Mit dem Erreichen des Investment Grades und der vorzeitigen Erneuerung des syndizierten Kreditvertrags haben wir darüber hinaus unsere Finanzierungsbasis mit besseren Konditionen weiter gestärkt. Zudem konnten wir die Laufzeiten bis 2031 ausdehnen und somit die Liquiditätsreserven und Garantielimiten langfristig absichern. Das Konzernergebnis konnte auf 35.6 Millionen CHF um 6.8% gesteigert werden.
Speaker #3: Auf das Ergebnis unter anderem aufgrund unseres Natural Hedgings. Im ersten Halbjahr 2026 haben wir Wachstumsinvestitionen im tiefen einstelligen Millionenbereich getätigt und sind mit den geplanten Investitionen von 10 bis 20 Millionen für das Gesamtjahr auf Kurs.
Speaker #3: Das EBIT verbesserte sich um 3,4 Millionen beziehungsweise 6 Prozent auf 60,4 Millionen Schweizer Franken, trotz eines geringeren Beitrags aus Immobilientransaktionen. Bei einem Umsatz von 1,8 Milliarden stieg die EBIT-Marge auf 3,4 Prozent.
Speaker #3: Dies ist eine Steigerung von 0,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr und ist hauptsächlich getragen von höheren Margen aus Civil Engineering und Service Solutions. Mit dem Erreichen des Investment Grades und der vorzeitigen Erneuerung des syndizierten Kreditvertrags haben wir darüber hinaus unsere Finanzierungsbasis mit besseren Konditionen weiter gestärkt.
Speaker #3: Zudem konnten wir die Laufzeiten bis 2031 ausdehnen und somit die Liquiditätsreserven und Garantielimiten langfristig absichern. Das Konzernergebnis konnte auf 35,6 Millionen Schweizer Franken, also um 6,8 Prozent, gesteigert werden.
Speaker #3: Im ersten Halbjahr 2026 betrug der Free Cashflow minus 118 Millionen Schweizer Franken. Dies ist aber eine Verbesserung um 51 Millionen im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der Free Cashflow wurde dieses Jahr hauptsächlich beeinflusst von einem höheren operativen Ergebnis.
Stefan Baumgärtner: Im H1 2026 betrug der Free Cash Flow -118 million CHF. Dies ist aber eine Verbesserung um 51 million CHF im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der Free Cash Flow wurde dieses Jahr hauptsächlich beeinflusst von einem höheren operativen Ergebnis und der positiven Entwicklung des Net Working Capitals, insbesondere noch nicht fakturierter und freigegebener Auftragskosten für erhaltene projektspezifische Leistungen von Lieferanten und Drittdienstleistern. Weiteres Aufwärtspotenzial liegt in der Reduktion der Vertragsvermögenswerte und Erhöhung von Vertragsverbindlichkeiten respektive Vorauszahlungen aus steigendem Geschäftsvolumen. Unser Ziel bleibt es, over the cycle, die Free Cash Flow Conversion weiter zu steigern. Die flüssigen Mittel beliefen sich per Ende Juni auf 376 million CHF und lagen damit trotz saisonal bedingter Schwankungen um 38% beziehungsweise 104 million CHF über dem Vorjahreswert von 272 million CHF. Die Bilanzsumme exklusive Festgeldanlage ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Speaker #3: Und der positiven Entwicklung des Networking Capitals, insbesondere noch nicht fakturierter und freigegebener Auftragskosten für erhaltene projektspezifische Leistungen von Lieferanten und Drittdienstleistern. Weiteres Aufwärtspotenzial liegt in der Reduktion der Vertragsvermögenswerte und Erhöhung von Vertragsverbindlichkeiten respektive Vorauszahlungen aus steigendem Geschäftsvolumen.
Speaker #3: Unser Ziel bleibt es, über den Zyklus hinweg die Free Cashflow Conversion weiter zu steigern. Die flüssigen Mittel beliefen sich per Ende Juni auf 376 Millionen Schweizer Franken.
Speaker #3: Und lagen damit trotz saisonal bedingter Schwankungen 38 Prozent beziehungsweise 104 Millionen über dem Vorjahreswert von 272 Millionen. Die Bilanzsumme exklusive Festgeldanlage ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Speaker #3: Haupttreiber hier waren die deutlich höheren flüssigen Mittel, gezielte Investitionen in unser Real Estate Portfolio und höhere Beteiligungen an assoziierten Unternehmungen, insbesondere aufgrund des Ergebnisbeitrags von Chams Swiss Properties.
Stefan Baumgärtner: Haupttreiber hier waren die deutlich höheren flüssigen Mittel, gezielte Investitionen in unser Real Estate Portfolio und höhere Beteiligung an assoziierten Unternehmungen, insbesondere aufgrund des Ergebnisbeitrags von Cham Swiss Properties. Die Reduktion von Vertragsvermögenswerten durch eine schnellere Abrechnung von Zusatzforderungen bleibt ein wichtiger Hebel zur Verbesserung der Cash Conversion. Die Verbindlichkeiten aus Leistungen sind erhöht aufgrund von verbessertem Lieferantenmanagement und nicht durch Erhöhung der Kreditoren. Das andere kurzfristige Fremdkapital ist im Jahresvergleich zurückgegangen, insbesondere aufgrund tieferer kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten und Vertragsverbindlichkeiten. Per 30 Juni 2026 standen dem Unternehmen alle syndizierten Kreditlimiten von 400 million CHF sowie weitere bilaterale Kreditlinien zur Verfügung. Die Nettoverschuldung konnte im Jahresvergleich um rund 80 million CHF reduziert werden. Per Juni 2026 lag die Equity Ratio bereinigt um die Festgeldanlage aus der Anleihe bei 23.4%. Dies ist eine Steigerung von 2.2 percentage points gegenüber der Vorjahresperiode.
Speaker #3: Die Reduktion von Vertragsvermögenswerten durch eine schnellere Abrechnung von Zusatzforderungen bleibt ein wichtiger Hebel zur Verbesserung der Cash Conversion. Die Verbindlichkeiten aus Leistungen sind erhöht, aufgrund von verbessertem Lieferantenmanagement und nicht durch Erhöhung der Kreditoren.
Speaker #3: Das andere kurzfristige Fremdkapital ist im Jahresvergleich zurückgegangen, insbesondere aufgrund tieferer kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten und Vertragsverbindlichkeiten. Per 30. Juni 2026 standen dem Unternehmen alle zugesicherten Kreditlimiten von CHF 400 Millionen sowie weitere bilaterale Kreditlinien zur Verfügung.
Speaker #3: Die Nettoverschuldung konnte im Jahresvergleich um rund 80 Millionen Schweizer Franken reduziert werden. Per Juni 2026 lag die bereinigte Eigenkapitalquote, abzüglich der Festgeldanlage aus der Anleihe, bei 23,4 Prozent.
Speaker #3: Dies ist eine Steigerung von 2,2 Prozentpunkten gegenüber der Vorjahresperiode. In den letzten Jahren konnten wir unsere Betriebsergebnisse Jahr für Jahr steigern, auch in den branchensaisonbedingt schwächeren ersten Semestern.
Stefan Baumgärtner: In den letzten Jahren konnten wir unser Betriebsergebnis Jahr für Jahr steigern, auch in den branchenbedingt saisonal schwächeren ersten Semestern. Der im H1 branchenbedingt saisonal negative Free Cash Flow verbesserte sich auf -118 million CHF. Dies ist eine Verbesserung um 51 million CHF gegenüber der Vorjahresperiode. Hervorzuheben ist außerdem, dass Implenia jeweils im H2 stark positive Free Cash Flows erzielte. Darüber hinaus haben wir unsere Equity Ratio in den letzten Jahren stetig ausgebaut. Implenia erwartet durch das starke operative Geschäft eine langfristig positive finanzielle Entwicklung. Damit gebe ich zu Jens für den Ausblick.
Speaker #3: Der im ersten Halbjahr branchenbedingt saisonal negative Free Cashflow verbesserte sich auf minus 118 Millionen. Dies ist eine Verbesserung um 51 Millionen gegenüber der Vorjahresperiode. Hervorzuheben ist außerdem, dass Implenia jeweils im zweiten Halbjahr stark positive Free Cashflows erzielte.
Speaker #3: Darüber hinaus haben wir unsere Eigenkapitalquote in den letzten Jahren stetig ausgebaut. Implenia erwartet durch das starke operative Geschäft eine langfristig positive finanzielle Entwicklung. Und damit gebe ich zurück an Jens für den Ausblick.
Speaker #2: Ja, danke, Stefan. Kommen wir zum Ausblick – relativ kurz. Wir bestätigen unsere Guidance. Wir haben dieses Jahr 150 Millionen Franken vor diesen 10 bis 20 Millionen Wachstumsinvestitionen angekündigt.
Jens Vollmar: Ja, danke Stefan. Kommen wir jetzt zum Ausblick. Relativ kurz: Wir bestätigen unsere Guidance. Wir haben dieses Jahr 150 million CHF vor diesen 10 million CHF bis 20 million CHF Wachstumsinvestitionen angekündigt. Ab nächstes Jahr erwarten wir eine Steigerung des EBIT auf über 150 million CHF und kurz- bis mittelfristig möchten wir drei Dinge erreichen: die Umsatzsteigerung, die Equity Ratio und die EBIT-Marge. Auf Basis von dem zusammengefasst: Der Auftragsbestand hat sich weiter gut entwickelt. Die letzten 12 Monate wirklich auf einem absoluten Record Order Intake, insbesondere getrieben durch Deutschland. Wir konnten EBIT und Profitabilität verbessern. Wir haben einen guten Free Cash Flow geliefert im H1. Alle Divisionen haben gut beigetragen. Strategie setzen wir konsequent um. Zusammengefasst: Implenia wächst mit differenziertem Angebot. Damit würde ich schon weitergeben an dich, Silvan. Oder zurückgeben an dich.
Speaker #2: Ab nächstem Jahr erwarten wir eine Steigerung des EBIT auf über 150 Millionen. Und kurz- bis mittelfristig möchten wir drei Dinge erreichen: die Umsatzerhöhung, die Eigenkapitalquote und die EBIT-Marge, basierend auf dem Zusammengefassten.
Speaker #2: Der Auftragsbestand hat sich weiter gut entwickelt. Die letzten 12 Monate wirklich auf einem absoluten Rekord-Order Intake, insbesondere getrieben durch Deutschland. Wir konnten EBIT und Profitabilität verbessern.
Speaker #2: Wir haben einen guten Free Cashflow geliefert im ersten Halbjahr. Alle Divisionen haben gut beigetragen. Die Strategie setzen wir konsequent um. Zusammengefasst: Implenia wächst mit differenziertem Angebot.
Speaker #2: Damit würde ich schon weitergeben an dich, Silvan. Oder zurückgeben an dich. Silvan, danke.
Silvan Merki: Vielen Dank, Jens. Vielen Dank, Stefan. Sie sehen unsere Daten im Finanzkalender. Wir publizieren das Ergebnis 2026 am 3 March 2027 und unsere Generalversammlung findet am 31 March statt. Für Fragen nach diesem Anlass stehen wir Ihnen natürlich beim Lunch zur Verfügung und nachher gerne über die bekannten Kontakte. Wir wechseln auf Englisch. With that said, we welcome the English audience from the stream. Jens and Stefan here on stage again. We switch the language for our Q&A with Jens and Stefan on stage. Please join me. Wir freuen uns jetzt, Ihre Fragen zu beantworten. We are now happy to answer your questions here in the room or via the chat of the stream. You can submit them to us in English or in German. Auch hier im Raum in Englisch oder in Deutsch Ihre Fragen bitte stellen.
Speaker #3: Vielen Dank, Jens. Vielen Dank, Stefan. Sie sehen unsere Daten im Finanzkalender: Wir publizieren das Ergebnis 2026 am 3. März 2027, und unsere Generalversammlung findet am 31.
Speaker #3: März statt. Für Fragen nach diesem Anlass stehen wir Ihnen natürlich beim Lunch zur Verfügung und nachher gerne über die bekannten Kontakte. So, ich wechsle jetzt auf Englisch.
Speaker #3: That's it. We welcome the English audience from the stream. Jens and Stefan here on stage again, and we switch the language for our Q&A.
Speaker #3: Mit Jens und Stefan on stage. Please join me. Wir freuen uns jetzt, Ihre Fragen zu beantworten. We are now happy to answer your questions here in the room or via the chat of the stream.
Speaker #3: You can submit them to us in English or in German. Auch hier im Raum, in Englisch oder in Deutsch, Ihre Fragen bitte stellen. Ich habe schon einige Fragen im Chat, aber wir geben gerne die ersten Fragen hier in den Raum.
Silvan Merki: Ich habe schon einige Fragen im Chat, aber wir geben gerne die ersten Fragen hier in den Raum. Wem darf ich das Mikrofon übergeben? Ich sehe eine Hand da hinten. Nennen Sie uns doch Ihren Namen kurz und Ihre Frage.
Speaker #3: Wem darf ich das Mikrofon übergeben? Ich sehe eine Hand da hinten. Nennen Sie uns doch kurz Ihren Namen und Ihre Frage.
Speaker #2: Vielen Dank, Tomaso Perdo von UBS. Ich hätte drei Fragen, wenn ich darf. Erstens: Das Income from Joint Ventures ist ja ziemlich stark gestiegen. Da ist meines Wissens auch Cham Gruppe drin.
Tommaso Albanese: Vielen Dank. Tomaso Albanese von UBS. Ich hätte drei Fragen, wenn ich darf. Erstens: Das Income from Joint Ventures ist ja ziemlich stark gestiegen. Da ist meines Wissens auch Cham Group drin. Wie viel davon ist aufgrund von dem besseren erwarteten Ergebnis von Cham? Vielleicht stelle ich sie alle nacheinander.
Speaker #2: Wie viel davon ist aufgrund des besseren erwarteten Ergebnisses von Cham? Vielleicht stelle ich Sie nacheinander.
Speaker #3: Also zu Cham, kann ich – ist die Frage ausschließlich auf Cham bezogen oder generell aufs JV Income, oder beides? Also Cham: tiefer einstelliger Millionenbetrag, eigentlich im Rahmen der Erwartung.
Jens Vollmar: Ist die Frage ausschließlich auf Cham bezogen oder generell aufs JV Income?
Tommaso Albanese: Ja, schon beides. Vor allem Cham.
Jens Vollmar: Cham: tiefer einstelliger Millionenbetrag, eigentlich im Rahmen der Erwartung, der da im Ergebnis drin ist. Du korrigierst oder ergänzt dann. Income von JVs: Wir sind ja mehr und mehr in großen, komplexen Infrastrukturprojekten tätig und da gehen wir in aller Regel mit JVs zusammen. Warum? Aus verschiedenen Gründen. Wir haben bessere Tendersicherheit, wir können besser Risiken allokieren und teilen. Wir haben bessere technische Kompetenzen oder können die Ressourcen und die Maschinen besser aufteilen. Aus solchen Gründen gehen wir in JV-Konstrukte rein. Die sind tendenziell, und deswegen gehen wir ja auch da rein, etwas profitabler. Dann gibt es aber auch noch ein bisschen ein Accounting-Thema hier, weil die SG&A-Kosten werden tendenziell mehr auf die eigenen Projekte umgelegt und wenn der andere Teil natürlich größer wird im Vergleich zu reinen Nicht-JV-Projekten, hat das einen Einfluss auf die Profitabilität. Das sind im Wesentlichen die Gründe, warum das JV-Ergebnis höher ist.
Speaker #3: Der da im Ergebnis drin ist. Du korrigierst oder ergänzt dann. Income von JVs, wir sind ja mehr und mehr in großen, komplexen Infrastrukturprojekten tätig.
Speaker #3: Und da gehen wir in aller Regel mit JVs zusammen. Warum? Aus verschiedenen Gründen: Wir haben bessere Tendersicherheit, wir können besser Risiken allokieren und teilen.
Speaker #3: Wir haben bessere technische Kompetenzen oder können die Ressourcen und die Maschinen besser aufteilen. Aus solchen Gründen entern wir. Also gehen wir in JV Konstrukt rein.
Speaker #3: Und die sind tendenziell – und deswegen gehen wir ja auch da rein – etwas profitabler. Dann gibt es aber auch noch ein bisschen ein Accounting-Thema hier, oder?
Speaker #3: Weil die SC&A-Kosten tendenziell mehr auf die eigenen Projekte umgelegt werden. Und wenn der andere Teil natürlich größer wird im Vergleich zu reinen Nicht-JV-Projekten, hat das einen Einfluss auf die Profitabilität.
Speaker #3: Das sind im Wesentlichen die Gründe, warum das JV-Ergebnis höher ist. Und Cham Swiss Properties ist wirklich ein tiefer, einstelliger Millionenbetrag.
Jens Vollmar: Cham Swiss Properties ist wirklich ein tiefer einstelliger Millionenbetrag.
Speaker #2: Und können Sie uns erinnern, wie viel das letztes Jahr war? Also hat das im Year-over-Year-Vergleich sozusagen, war das dann eigentlich eher negativ, wenn es nur ein tiefer einstelliger Betrag war?
Tommaso Albanese: Können Sie uns erinnern, wie viel das letztes Jahr war? Im Year-over-year-Vergleich sozusagen, war das dann eigentlich eher negativ, wenn es nur ein tiefer einstelliger Betrag war?
Speaker #3: Ja, es ist vergleichbar.
Jens Vollmar: Ja, es ist vergleichbar, würde ich sagen.
Speaker #2: Es ist sehr vergleichbar. Halbes Jahr, halbes Jahr, sehr vergleichbar. Wir hatten letztes Jahr auch einen tiefen einstelligen Millionenbetrag. Also, es ist wirklich ein ... Vielleicht, aber der große Unterschied kommt ja von den JVs, oder?
Silvan Merki: Halbjahr sehr vergleichbar.
Jens Vollmar: Wir hatten letztes Jahr auch einen tiefen einstelligen Millionenbetrag.
Stefan Baumgärtner: Aber der große Unterschied kommt ja von den JVs. Wir wollen ja unbedingt große, komplexe Projekte machen. Die sind im Schnitt profitabler. Und ganz wichtig, accountingmäßig: Nicht alle, teilweise schon, aber nicht alle Overheadkosten werden voll auf diese JVs allokiert. Und das ist der Unterschied.
Speaker #2: Wir wollen ja unbedingt große, komplexe Projekte machen. Die sind im Schnitt profitabler und eben ganz wichtig: Accountingmäßig – nicht alle, teilweise schon, aber nicht alle Overheadkosten werden voll auf diese JVs allokiert.
Speaker #2: Und das ist der Unterschied.
Speaker #3: Luca just asked for the translation in English. So Tomaso asked about the JV income and the amount of EBIT included in the JV income from Cham Swiss Properties.
Jens Vollmar: Luca, just ask for the translation in English. Tomaso asked about the JV income and the amount of EBIT included in the JV income from Cham Swiss Properties. It is a low single-digit million CHF amount. As we are entering more and more in JVs, as we are focusing on large and complex infrastructure projects, this result increases. SG&A is not allocated to the JVs in the same way. That is the reason why the JV income increased significantly compared to previous years.
Speaker #3: It's a low single-digit million Swiss francs amount. And as we are entering more and more into JVs, as we are focusing on large and complex infrastructure projects, this result increases.
Speaker #3: And SC&A is not allocated to the JVs in the same way, so that's the reason why the JV income increased significantly compared to previous years.
Speaker #2: Vielen Dank. Die zweite Frage wäre in Bezug auf Free Cashflow, Stefan. Du hast es bereits angetönt vorher, aber ich wollte fragen, ob du da noch mal ein bisschen elaborieren könntest, was hier die größten Faktoren waren für das bessere Net Working Capital, oder?
Tommaso Albanese: Vielen Dank. Die zweite Frage wäre in Bezug auf Free Cash Flow. Stefan, du hast es bereits angetönt vorher, aber ich wollte fragen, ob du da noch mal ein bisschen elaborieren könntest, was hier die größten Faktoren waren für das bessere Net Working Capital. Auf den ersten Blick scheinen die höheren Payables einen Effekt zu haben, aber du hast gesagt, die waren eher tiefer eigentlich. Wenn du da noch mal ein bisschen Details geben kannst. Danke.
Speaker #2: Auf den ersten Blick scheinen die höheren Payables einen Effekt zu haben. Aber du hast gesagt, die waren eher tiefer eigentlich. Ja, wenn du da noch mal ein bisschen Details geben kannst.
Speaker #2: Danke.
Speaker #3: Ja, vielen Dank. Ich starte direkt. Also, es ist so, wir konnten das erste Mal – wichtig – wir konnten den Free Cashflow im Vergleich zum Vorjahr verbessern, 51 Millionen.
Stefan Baumgärtner: Ja, vielen Dank. Ich starte direkt.
Jens Vollmar: Ja, absolut.
Stefan Baumgärtner: Also es ist so, das erste Mal wichtig, wir konnten den Free Cash Flow im Vergleich zum Vorjahr verbessern um CHF 51 million. Und woher stammt diese Verbesserung? Das ist einerseits, wie du sagst, aus Kreditoren nicht. Das heißt, wir zahlen die Kreditoren pünktlich, aber wir haben höhere Verpflichtungen gegenüber Subunternehmen und Lieferanten. Und wieso ist das? Nochmals größere komplexe Projekte. Wir machen sehr viele große Abschlüsse. Wir versuchen, mit den Kunden und den Partnern und den Lieferanten immer mehr Back to Back zu verhandeln. Das heißt, noch nicht verrechnete Leistungen von der Vergangenheit
Speaker #3: Und woher stammt diese Verbesserung? Das ist einerseits eben, wie du sagst, aus Kreditoren. Das heißt, wir zahlen die Kreditoren pünktlich. Aber wir haben höhere Verpflichtungen gegenüber Subunternehmern und Lieferanten.
Speaker #3: Und wieso ist das? Nochmals, größere komplexe Projekte. Wir machen sehr viele große Abschlüsse. Wir verhandeln, wir versuchen mit den Kunden und den Partnern und den Lieferanten immer mehr Back-to-Back zu verhandeln.
Speaker #3: Das heißt, noch nicht verrechnete Leistungen von der Vergangenheit sind noch dort und die sind noch nicht dem Kunden zum Teil, aber noch nicht verrechnet und bezahlt.
Jens Vollmar: Sind noch dort und die sind zum Teil noch nicht verrechnet und bezahlt. Und das machen wir zusammen, auch hier partnerschaftlich mit den Lieferanten. Diese Verbindlichkeiten wurden über die Zeit oder wurden jetzt in diesem Semester aufgebaut. Aber noch mal, das hat nichts mit den Kreditoren direkt zu tun. Wir sind sogar leicht zurück.
Speaker #3: Und das machen wir zusammen auch hier partnerschaftlich mit den Lieferanten. Darum, diese Verbindlichkeiten wurden über die Zeit oder wurden jetzt in diesem Semester aufgebaut.
Speaker #3: Aber nochmal, das hat nichts mit den Kreditoren direkt zu tun. Die sind sogar leicht zurück.
Speaker #2: Danke. Und letzte Frage zum Ausblick.
Tommaso Albanese: Danke. Und letzte Frage zum Ausblick.
Speaker #3: Soll ich gerade übersetzen?
Jens Vollmar: Soll ich gerade übersetzen? The question was related to trade payables and around the Free Cash Flow. And the Free Cash Flow significantly increased, but not due to the fact that we did not pay creditors. The position within trade payables of creditors decreased actually. Danke. Dritte Frage?
Speaker #2: Ja.
Speaker #3: The other question was related to trade payables, and around the free cash flow. The free cash flow significantly increased, but not due to the fact that we did not pay creditors.
Speaker #3: The position within trade payables of creditors actually decreased.
Speaker #2: Danke. Ja, letzte Frage. Zum Ausblick noch: Sie haben ja diese Guidance von 10 bis 20 Millionen zusätzlichen Kosten, die das EBIT noch ein bisschen runternehmen.
Tommaso Albanese: Ja, letzte Frage zum Ausblick noch: Sie haben ja diese Guidance von 10 bis 20 millionen zusätzlichen Kosten, die das EBIT noch ein bisschen herunternehmen. Was sind da die relevanten Faktoren? Kommt das daher, dass Sie allenfalls noch weitere Leute einstellen? Oder hat das eher mit einer zusätzlichen Übernahme allenfalls zu tun?
Speaker #2: Was sind da die relevanten Faktoren? Also kommt das daher, dass Sie allenfalls noch weitere Leute einstellen? Oder hat das eher mit einer zusätzlichen Übernahme allenfalls zu tun?
Speaker #3: Also sind genau die beiden Faktoren, die da im Wesentlichen eine Rolle machen. Über 50 Prozent von dem sind Leute. Also ein Großteil dieser Investments, die wir tätigen wollen, sind Leute.
Jens Vollmar: Das sind genau die beiden Faktoren, die da im Wesentlichen eine Rolle spielen. Über 50% von dem sind Leute. Also ein Großteil dieser Investments, die wir tätigen wollen, sind Leute. Wir sehen das auch. Wir hiren die Leute. Wir haben schon viele angestellt und die werden jetzt gerade in Tenderaktivitäten eingesetzt. Ein Beispiel ist das Spital in Schaffhausen. Das ist ein großes Projekt, wurde gerade eingereicht, der Tender. Das wird im Aufwand erfasst im Moment. Das heißt, da sind wir auf Kurs. Wir suchen auch noch weitere Spezialisten. Wir haben noch nicht alle Stellen besetzt, die wir brauchen, um die zusätzliche Nachfrage zu bedienen. Und der Rest sind auch M&A-Aktivitäten.
Speaker #3: Wir sehen das auch. Wir hirnen die Leute. Wir haben schon viele angestellt, und die werden jetzt gerade in Tender-Aktivitäten eingesetzt. Also ein Beispiel ist das Krankenhaus in Spital in Schaffhausen.
Speaker #3: Das ist ein großes Projekt, wurde gerade eingereicht, oder? Der Tender. Diese Leute, das wird im Aufwand erfasst im Moment, oder? Das heißt, da sind wir auf Kurs.
Speaker #3: Wir suchen auch noch weitere Spezialisten. Wir haben noch nicht alle Stellen besetzt, die wir brauchen, um die zusätzliche Nachfrage zu bedienen. Und der Rest sind auch M&A-Aktivitäten.
Speaker #3: Wir haben im ersten Halbjahr die Sigmo Engineering gehabt, und wir schauen aber auch laufend weitere ergänzende Themen an im Bereich Service Solutions, insbesondere in höhermargigen Bereichen.
Jens Vollmar: Wir haben im ersten Halbjahr die Zigmo Engineering gehabt und wir schauen aber auch laufend weitere ergänzende Themen an, im Bereich Service Solutions insbesondere, in höhmargigen Bereichen zur Ergänzung von dem Portfolio vor- und nachgelagert, also in Bereichen wie der Bewirtschaftung oder eben im Planungsbereich, die dann Synergiepotenziale bieten. Sorry. Question was related to growth investments, 10 to 20 million. The question was: Why don't we narrow this? Because we think it is the best estimate today, 10 to 20 million and we are investing in people. So we have already invested a low single digit million amount of CHF in people especially. Of course some investments were related to the Zigmo Engineering and that is true. It is both. It is hiring of people and M&A especially, but not only. There are some other topics related to that.
Speaker #3: Zur Ergänzung von dem Portfolio, vor- und nachgelagert, also in Bereichen wie der Bewirtschaftung oder eben im Planungsbereich, die dann Synergiepotenziale bieten.
Speaker #2: In English, sorry. The question was related to growth investments—10 to 20 million. And the question was why don't we narrow this, or narrow this down. I mean, because we think it's the best estimate today: 10 to 20 million, and we are investing in people.
Speaker #2: So, we've already invested a low single-digit million amount of Swiss francs, especially in people. Of course, some investments were related to the Sigmo Engineering.
Speaker #2: And that's true. It's both—it's people, hiring of people, and M&A especially, but not only. There are some other topics related to that. So we still believe that 10 to 20 million is still a valid, or the best estimate that we can give you today.
Jens Vollmar: We still believe that 10 to 20 million is still a valid or the best estimate that we can give you today. Thank you very much. The micro is still open. I see a hand over here.
Speaker #3: Thank you very much. Micro still open. I see a hand over here.
Speaker #2: Holger Frisch von Raiffeisen. Ich hätte auch drei Fragen, stelle die nacheinander. Zum Ersten zur Sparte Service Solutions: Da haben wir jetzt eine signifikante Verbesserung der EBIT-Marge gesehen im ersten Halbjahr, von 7,5 auf 9,7 Prozent.
Holger Frisch: Holger Frisch von Raiffeisen. Ich hätte auch 3 Fragen, stelle die nacheinander. Zum Ersten: zur Sparte Service Solutions. Da haben wir jetzt signifikante Verbesserung der EBIT-Marge gesehen im H1 von 7.5% auf 9.7%. Können Sie da ein bisschen erläutern, was dahintersteckt, was zu dieser signifikanten Verbesserung geführt hat und ob das jetzt so ein Level ist, was so going forward zu erwarten ist?
Speaker #2: Können Sie da ein bisschen erläutern, was dahinter steckt, was zu dieser signifikanten Verbesserung geführt hat? Und ob das jetzt so ein Level ist, was so "going forward" zu erwarten ist?
Speaker #3: Danke für die Frage. Also wir sind wirklich zufrieden mit der Entwicklung vom Servicegeschäft. Ich darf ja die Divisionsseite auch aktuell vertreten. Deshalb weiß ich sehr gut, was die Hintergründe sind.
Jens Vollmar: Danke für die Frage. Zunächst mal sind wir wirklich zufrieden mit der Entwicklung vom Servicegeschäft. Ich darf ja die Divisionsseite auch aktuell vertreten, deshalb weiß ich sehr gut, was die Hintergründe sind. Es ist ein ganzes Maßnahmenpaket. Einerseits haben wir natürlich unsere SG&A-Kosten reduziert, andererseits haben wir gewisse Bereiche auch kombiniert. Wir haben die Encira mit Planovita zusammengelegt, nicht nur aus Kostengründen, sondern wir sehen heute Synergiepotenzial zwischen der Gebäudetechnikplanung und der Bauphysik, zum Beispiel. Wir konnten auch mit Wincasa kosteneffizienter werden. Daneben, muss ich auch sagen, hat sich sehr erfreulich unsere Baulogistik entwickelt, sowohl mit dem Auftragseingang, aber auch mit der Profitabilität der Projekte. Unser Ziel ist natürlich, die Marge nicht schlechter werden zu lassen, sondern die weiter zu steigern. Insofern werden wir auch weiter daran arbeiten, dass dieses Margenniveau gehalten wird. The question was related to the EBIT margin in Service Solutions.
Speaker #3: Es ist ein ganzes Maßnahmenpaket. Einerseits haben wir natürlich unsere SG&A-Kosten reduziert, andererseits haben wir gewisse Bereiche auch kombiniert. Wir haben die Ensira mit Planovita zusammengelegt.
Speaker #3: Nicht nur aus Kostengründen, sondern wir sehen heute Synergiepotenzial zwischen der Gebäudetechnikplanung und der Bauphysik, zum Beispiel. Und wir konnten auch mit Vincasa kosteneffizienter werden.
Speaker #3: Und daneben muss ich auch sagen, hat sich sehr erfreulich unser Baulogistik entwickelt. Also sowohl mit dem Auftragseingang, aber auch mit der Profitabilität der Projekte.
Speaker #3: Und unser Ziel ist natürlich, die Marge nicht schlechter werden zu lassen, sondern sie weiter zu steigern. Insofern werden wir auch weiter daran arbeiten, dass dieses Margenniveau gehalten wird.
Speaker #3: The question was related to the EBIT margin in Service Solutions. And the question was, what is the reason for the increase in margin to 9.5 percent?
Jens Vollmar: The question was: What is the reason for the increase in margin to 9.5%? The answer was: It is a mix of measures, different measures, SG&A reduction, profitability of the projects. We are targeting for, of course, to at least keep the high margin in Service Solutions.
Speaker #3: The answer was, it's a mix of measures—different measures: SG&A reduction, profitability of the projects, so on. And we are targeting, of course, to at least keep the high margin in Service Solutions.
Speaker #2: Danke. Dann zweite Frage zu den Vertragsvermögenswerten und Vertragsverbindlichkeiten. Es wurde ja ausgeführt, das Ziel ist, die Vertragsvermögenswerte zu reduzieren und die Vertragsverbindlichkeiten zu erhöhen. Im ersten Halbjahr hat man jetzt gerade gesehen, dass insbesondere die Vertragsverbindlichkeiten ja signifikant zurückgegangen sind.
Holger Frisch: Danke. Dann zweite Frage zu den Vertragsvermögenswerten und Vertragsverbindlichkeiten. Es wurde ja ausgeführt, das Ziel ist, die Vertragsvermögenswerte zu reduzieren, die Vertragsverbindlichkeiten zu erhöhen. Im H1 hat man jetzt gerade gesehen, dass besonders die Vertragsverbindlichkeiten signifikant zurückgegangen sind. Vielleicht können Sie da noch ein bisschen erläutern, was da der Grund gewesen ist und was jetzt noch konkret Maßnahmen sind, um eben da eine umgekehrte Entwicklung zu erreichen.
Speaker #2: Vielleicht können Sie da noch ein bisschen erläutern, was da der Grund gewesen ist und was jetzt noch konkret Maßnahmen sind, um eben eine umgekehrte Entwicklung zu erreichen.
Speaker #3: Ja, also es ist ganz wichtig, dass wir – es geht ja vor allem auch um Zusätze von Kunden. Wir sind vielfach geologischer, nicht immer, aber geologischer Natur.
Jens Vollmar: Ja. Also es ist ganz wichtig: Es geht ja vor allem auch um Zusätze von Kunden. Die sind vielfach geologisch, nicht immer, aber geologischer Natur. Das sind unsere sogenannten Claims. Wichtig ist, dass wir diese Claims sehr früh verhandelt, sehr früh in Rechnung stellt und so schnell wie möglich einbringt auf der einen Seite. Auf der anderen Seite, auf der Passivseite, ist ganz wichtig, dass wir intensiv weiter an den neuen Verträgen, dass man so schnell wie möglich auch die Vorauszahlungen bekommt. Je größer die Projekte sind, bis wirklich das Projekt beginnt, richtig zu starten, das kann auch verzögert werden. Von dem her, dort gehen wir auch davon aus, dass wir das weiter verbessern können im H2 und dann auch 2027, dass diese Vorauszahlungen wieder steigen werden, aufgrund, dass die Projekte angelaufen sind.
Speaker #3: Das sind unsere sogenannten Claims. Und wichtig ist, dass wir diese Claims sehr früh verhandeln, sehr früh in Rechnung stellen und so schnell wie möglich einbringen, auf der einen Seite.
Speaker #3: Auf der anderen Seite, auf der Passivseite, ist ganz wichtig, dass wir intensiv weiter auch an den neuen Verträgen arbeiten, damit man so schnell wie möglich auch die Anzahlungen und Vorauszahlungen kriegt.
Speaker #3: Und das kann, je größer die Projekte sind, bis mal wirklich das Projekt beginnt, richtig zu starten, das kann auch verzögert werden. Und von dem her, dort gehen wir auch davon aus, dass wir das weiter verbessern können.
Speaker #3: Im zweiten Halbjahr und dann auch 2027, dass diese Vorauszahlungen wieder steigen werden. Aufgrund, dass die Projekte angelaufen sind – also angelaufen heißt nicht einfach nur bestellt, sondern in die Planungsphase kommen und in die Bauphase – und, dass wir dort wirklich signifikant die Anzahlungen von Kunden entsprechend erhöhen konnten.
Jens Vollmar: Angelaufen heißt nicht einfach nur bestellt, sondern in die Planungsphase kommen und in die Bauphase und dass wir dort wirklich signifikant die Anzahlungen von Kunden entsprechend erhöhen konnten. Die wurde in der letzten Periode reduziert.
Speaker #3: Und die wurde in der letzten Periode reduziert.
Speaker #2: Gut. Und die letzte Frage noch zum Bereich Buildings. Da wurden ja auch einige Käufe getätigt, zwei habe ich gesehen. Können Sie vielleicht noch sagen, was für Käufe das konkret gewesen sind?
Holger Frisch: Gut, die letzte Frage noch zum Bereich Buildings. Da wurden ja auch einige Käufe getätigt. Zwei habe ich gesehen. Können Sie vielleicht schon sagen, was für Käufe das konkret gewesen sind?
Speaker #3: Im Real Estate Bereich bei Buildings haben wir zwei Akquisitionen gehabt auf der Käuferseite. Wir haben in Onyx zwei Liegenschaften erworben in der Westschweiz, gerade angrenzend an ein Grundstück, welches wir entwickeln.
Jens Vollmar: Im Real Estate Bereich bei Buildings haben wir zwei Akquisitionen gehabt auf der Käuferseite. Wir haben in Onex zwei Liegenschaften erworben, in der Westschweiz, gerade angrenzend an ein Grundstück, welches wir entwickeln, um dann gewisse Arealvorteile nutzen zu können.
Speaker #3: dann gewisse Arealvorteile nutzen zu können.
Holger Frisch: Sehr gut, vielen Dank.
Speaker #2: Sehr gut. Vielen Dank. Wir haben vorgenommen.
Jens Vollmar: Und vielleicht noch so eins: In Lausanne haben wir noch gekauft in dem H1.
Speaker #3: Die Losan haben wir noch gekauft in dem ersten Halbjahr. One property in Losan.
Jens Vollmar: Lausanne and Onex.
Jens Vollmar: One Property in Lausanne.
Speaker #2: Sehr gut. Hier vorne eine weitere Frage. Weitere Fragen?
Silvan Merki: Sehr gut. Hier vorne eine weitere Frage. Weitere Fragen.
Speaker #3: Schulknupp, Zürcher Kantonalbank. Ich habe zwei Fragen hinsichtlich der Free Cashflow Conversion. Die soll ja weiter steigen. Wenn man jetzt sagt, man schaut die vergangenen fünf Geschäftsjahre zurück und exkludiert dabei die Vincasa-Akquisition, dann kommt man auf eine Free Cashflow Conversion von etwas über 60 Prozent.
[Analyst] (Zürcher Kantonalbank): Schulknup, Zürcher Kantonalbank. Ich habe 2 Fragen hinsichtlich der Free Cash Flow Conversion, die ja weiter steigen soll. Wenn man jetzt auf die vergangenen 5 Geschäftsjahre zurückschaut und mal die Wincasa Akquisition exkludiert, dann kommt man auf eine Free Cash Flow Conversion von etwas über 60%. Sie wollen die weiter steigern. Meine Frage zielt in Richtung der Hebel, die Sie in Zukunft sehen. Sie haben die Senkung der Vertragsvermögenswerte und die Erhöhung der Vertragsverbindlichkeiten genannt. Mich würde interessieren, was sehen Sie ansonsten noch für Hebel, für Veränderungsfaktoren, um die Free Cash Flow Conversion nachhaltig zu erhöhen?
Speaker #3: Sie wollen die weiter steigern. Meine Frage zielt in Richtung der Hebel, die Sie in Zukunft sehen. Sie haben die Senkung der Vertragsvermögenswerte und die Erhöhung der Vertragsverbindlichkeiten genannt.
Speaker #3: Mich würde interessieren: Was sehen Sie ansonsten noch für Hebel oder Veränderungsfaktoren, um die Free Cashflow Conversion nachhaltig zu erhöhen?
Speaker #2: Auch ein Mix von verschiedensten Maßnahmen ist etwas, das wir sicher versuchen voranzutreiben. Wir haben – also fangen wir anders an – wir haben Incentive-Strukturen verändert. Wir haben internes Reporting verändert, sodass die Leute auch wirklich gecharged werden für benötigtes Kapital, sodass sie das sehen.
Jens Vollmar: Auch ein Mix von verschiedensten Maßnahmen. Fangen wir anders an: Wir haben Incentive-Strukturen verändert. Wir haben internes Reporting verändert, sodass die Leute auch wirklich gecharged werden für benötigtes Kapital, dass sie das sehen, dass sie das auch in ihrem Bonus sehen. Das ist ein Thema, was wir eingeführt haben dieses Jahr. Wir haben sicher ganz viel vertragliche Themen, die wir versuchen zu optimieren, sowohl mit den Nachunternehmen als auch mit unseren Kunden. Dann ist es natürlich auch der Fokus auf den Projekten, auf wie schnell nehme ich Ausmaß und so weiter. Und das hat auch viel mit der Ausbildung intern noch zu tun, wo wir wirklich auch sehr viel tun aktuell. Neben den Prozessen, die wir anpassen. Wir haben auch neue Sitzungsgefäße eingeführt. Wir haben Cash Calls gemacht, dass die Einheitsseite auch den Fokus noch mehr auf Cash setzt.
Speaker #2: Dass sie das auch in ihrem Bonus sehen. Das ist ein Thema, das wir dieses Jahr eingeführt haben. Wir haben sicher ganz viele vertragliche Themen, die wir versuchen zu optimieren, sowohl mit den Nachunternehmen als auch mit unseren Kunden.
Speaker #2: Dann ist es natürlich auch der Fokus auf den Projekten, auf wie schnell nehme ich Ausmaß und so weiter. Und das hat auch viel mit der Ausbildung intern noch zu tun.
Speaker #2: Wo wir wirklich auch sehr viel tun – aktuell neben den Prozessen, die wir anpassen. Also, wir haben auch neue Sitzungsgefäße eingeführt, wir haben Cash Calls gemacht oder dass die Einheitsseite auch den Fokus noch mehr auf Cash setzt.
Speaker #2: Also, es ist auch ein ganzer Mix von Maßnahmen, wo wir das Potenzial sehen, und unser Ziel ist, mindestens 80 Prozent beim EBIT Cash Conversion zu haben.
Jens Vollmar: Also es ist auch ein ganzer Mix von Maßnahmen, wo wir das Potenzial sehen und unser Ziel ist, mindestens 80% vom EBIT Cash Conversion zu haben.
Speaker #3: And the same question came in English. Maybe a short translation from Alexandra Bossart, but if you have anything to add, Chef.
Silvan Merki: Dieselbe Frage kam in Englisch. Vielleicht kurze Übersetzung von Alexandra Bossard, aber wenn du eine Ergänzung hast.
Jens Vollmar: Noch ganz kurz eine Ergänzung: Das ist alles extrem wichtig und das Zentrale bleibt aber schon, wie du es gesagt hast: Extrem schnell Rechnung stellen und vor allem auch die Claims schnell einholen und schnell mit Kunden in der Verhandlung gehen, um Claims auch akkreditieren zu können und eben auch die Vorauszahlungen zu holen.
Speaker #2: Noch ganz kurz eine Ergänzung. Aber das ist alles extrem wichtig, und das Zentrale bleibt aber schon, eben, wie du es gesagt hast: Es geht extrem schnell Rechnung stellen und vor allem auch die Claims schnell einholen und schnell mit Kunden in die Verhandlung gehen und Claims auch akkontieren zu können und eben auch die Vorauszahlungen zu holen.
Speaker #2: Very good. Brief English answer to that. That question also came up.
Silvan Merki: Sehr gut. Kurze englische Antwort dazu. Die Frage kam auch in Englisch.
Jens Vollmar: The question was around Free Cash Flow and cash conversion and what kind of measures are implemented or are planned to be implemented to increase cash conversion. The answer was different measures related to processes, governance, incentive structures, contractual topics.
Speaker #3: The question was around free cash flow and cash conversion, and what kind of measures are implemented or are planned to be implemented in order to increase cash conversion.
Speaker #3: And the answer was different measures related to processes, governance, incentive structures, and contractual topics.
Speaker #2: Sehr gut. Dritte Frage vielleicht.
Silvan Merki: Sehr gut. Dritte Frage rechts.
Speaker #3: Ja. Die zweite Frage betrifft auch noch mal eine weitere Frage zur Free-Cashflow-Conversion. Können Sie mich hören? Ja, ja. Nur nicht sehen wegen dem Licht, aber das.
[Analyst] (Zürcher Kantonalbank): Ja, die zweite Frage betrifft auch noch mal eine weitere Frage zur Free Cash Flow Conversion. Können Sie mich hören?
Jens Vollmar: Ja, nur nicht sehen wegen dem Licht.
Speaker #2: Ja, okay.
[Analyst] (Zürcher Kantonalbank): Okay. Und zwar die swings, die wir in der Vergangenheit gesehen haben. In der Vergangenheit haben wir sehr große swings gesehen, wenn es um die Free Cash Flow Conversion ging. Mit dem zunehmenden Fokus auf hochmargige Projekte, auf attraktive Nischen, wie Sie es nennen, können wir erwarten, dass diese swings zwischen den einzelnen Geschäftsjahren bei der Free Cash Flow Conversion im Vergleich zu der Vergangenheit etwas abnehmen werden?
Speaker #3: Und zwar die Swings, die wir in der Vergangenheit gesehen haben. In der Vergangenheit haben wir sehr, sehr große Swings gesehen, wenn es um die Free Cashflow Conversion ging.
Speaker #3: Mit dem zunehmenden Fokus auf hochmargige Projekte, auf attraktive Nischen, wie Sie es nennen, können wir erwarten, dass diese Swings zwischen den einzelnen Geschäftsjahren bei der Free-Cashflow-Conversion im Vergleich zur Vergangenheit etwas abnehmen werden?
Speaker #2: Also, so sollte es sein, natürlich. Und das ist auch das Ziel. Und ich glaube, das haben wir auch etwas gezeigt, dass sich das so entwickelt in den letzten Perioden.
Jens Vollmar: Also sollte so sein natürlich und das ist auch das Ziel und ich glaube, das haben wir auch etwas gezeigt, dass das sich so entwickelt in den letzten Perioden. Natürlich kann man nie ausschließen, dass mal eine Zahlung, insbesondere von deutschen staatlichen Kunden, oder dass die dann mal eine Woche später kommt und die dann backloaded auf Ende Jahr oder so ausgelegt ist. Also über den Cycle, sagen wir immer, muss es dann mindestens die 80 % sein. Also das kann man jetzt nicht für jede einzelne Periode, aber over the cycle muss es so sein. Also es gibt immer manchmal bei Großprojekten, da gibt es dann mal eine Zahlung, die ist zweistellige Millionenbeträge. Wenn die dann natürlich etwas verzögert kommt und das hatten wir ehrlich gesagt auch schon gesehen und sehen wir immer mal wieder. Ich glaube sogar, darf ich sagen, auch dieses erste Halbjahr kam dann am 1.
Speaker #2: Natürlich kann man nie ausschließen, dass mal eine Zahlung, insbesondere von deutschen staatlichen Kunden, oder dass die dann mal eine Woche später kommt und die dann auch backloadet auf Ende Jahr oder so ausgelegt ist.
Speaker #2: Also, über den Cycle sagen wir immer: Oder es müssen dann mindestens diese 80 Prozent sein. Also, das kann man jetzt nicht für jede einzelne Periode, aber over the cycle muss es so sein.
Speaker #2: Also es gibt immer, manchmal bei Großprojekten, da gibt es dann mal eine Zahlung, die ist im zweistelligen Millionenbereich. Wenn die dann natürlich etwas verzögert kommt – und das hatten wir ehrlich gesagt auch schon gesehen, und sehen wir immer mal wieder, ich glaube sogar, darf ich sagen, auch dieses erste Halbjahr – kann dann am 1.
Speaker #2: Juli eine große Summe, und das ist ärgerlich, aber da steckt man dann halt manchmal auch ehrlicherweise nicht drin. Wichtig ist ja, dass das Geld kommt.
Jens Vollmar: Juli eine große Summe. Und das ist ärgerlich, aber da steckt man dann halt manchmal auch ehrlicherweise nicht drin. Wichtig ist ja, dass das Geld kommt. Aber Deutschland ist manchmal bei den öffentlichen Kunden etwas langsamer. Ich möchte noch eine ganz wichtige Ergänzung machen. Also dass wir davon ausgehen können, dass die Perioden flach werden. Das dürfen wir nicht davon ausgehen, dass wir werden es immer mehr reduzieren, aber erstes Halbjahr wird- Industriebedingt tiefer bleiben und zweites Halbjahr höher. Das ist sehr stark abhängig. Wir machen etwa zwei Drittel mit öffentlichen Kunden. Die haben ihre Budgets und die geben vielfach ihre Budgets auch Ende Jahr dann aus, oder? Wir arbeiten darauf hin, das immer mehr zu flächen und zu glätten, aber dass wir da hier irgend einmal wirklich komplett flach werden, das wird in dieser Zusammensetzung mit so viel Public Customers wahrscheinlich nicht möglich sein.
Speaker #2: Aber Deutschland ist manchmal bei den öffentlichen Kunden etwas langsamer, bis das dann.
Speaker #3: Und ich möchte noch eine ganz wichtige Ergänzung machen. Also, dass wir davon ausgehen können, dass wir periodisch flach werden – das dürfen wir nicht davon ausgehen. Also, wir werden es immer mehr reduzieren.
Speaker #3: Aber erstes Halbjahr wird industriebedingt tiefer bleiben und zweites Halbjahr höher. Das ist sehr stark abhängig, wir machen etwa zwei Drittel mit öffentlichen Kunden. Die haben ihre Budgets.
Speaker #3: Und die geben vielfach ihre Budgets auch Ende Jahr dann aus, oder? Und von dem her, also wir arbeiten darauf hin, das immer mehr zu flächen und zu glätten.
Speaker #3: Aber dass wir da hier irgendwann wirklich komplett flach werden, das wird in dieser Zusammenfassung mit so vielen Public Customers wahrscheinlich nicht möglich sein, oder?
Speaker #3: Aber wir wollen immer weiter verbessern, wie du gesagt hast.
Jens Vollmar: Aber wir wollen immer weiter verbessern, wie gesagt.
Speaker #2: Besten Dank. Dann noch meine letzte Frage zum Buildings-Umsatz. Der Auftragsbestand dort zeigt ja, dass wir in Zukunft eine relativ positive Entwicklung erwarten können. Die Frage ist ein bisschen: Ab wann kommt dieser aufgrund der kürzeren Projektzyklen?
Stefan Baumgärtner: Besten Dank. Dann noch meine letzte Frage zum Billings-Umsatz. Der Auftragsbestand dort zeigt ja, dass wir in Zukunft eine relativ positive Entwicklung erwarten können. Die Frage ist ein bisschen: Aufgrund der kürzeren Projektzyklen, ab wann kommt dieser Umsatz, den wir im Auftragsbuch bereits sehen können? Können wir bereits im zweiten Halbjahr eine gewisse Steigung erwarten oder kommt da der große Sprung 2027?
Speaker #2: Ab wann kommt dieser Umsatz, den wir im Auftragsbuch bereits sehen können? Können wir bereits im zweiten Halbjahr eine gewisse Steigerung erwarten, oder kommt der große Sprung erst 2027?
Speaker #3: Also, es ist so, wie Sie sagen, dass die Zeit zwischen Auftragseingang und Revenue Generation deutlich kürzer ist als im Tiefbau, wenn man lange Tunnelbauprojekte hat oder Infrastrukturprojekte.
Jens Vollmar: Also es ist so, wie Sie sagen, dass die Zeit zwischen Auftragseingang und Revenue Generation ist deutlich kürzer als im Tiefbau, wenn man lange Tunnelbauprojekte hat oder Infrastrukturprojekte. Jetzt ist es so, dass es tendenziell aber auch Projekte gibt, in die wir mehr und mehr hineingegangen sind, in diese Design and Build Projekte, wo wir erst noch das Design machen. Das heißt, das sind etwas längere Phasen oder zumindest gewisse Optimierungsphasen im Design machen. Die sind nicht ganz so lang wie ein komplettes Design und Ausführung, aber zumindest, dass wir Optimierungsphasen haben, bevor es dann in die Ausführung geht. Insofern, wir erwarten durchaus schnelles Wachstum im Hochbau, auch schon im H2, dass wir da etwas spüren davon. Aber ich glaube, das darf man sagen, sind wir sehr positiv. Wir sind optimistisch.
Speaker #3: Jetzt ist es so, dass es tendenziell aber auch Projekte gibt, in die wir mehr und mehr reingegangen sind, in diese Design- und Build-Projekte, wo wir erst noch das Design machen.
Speaker #3: Das heißt, das sind etwas längere Phasen. Oder zumindest gewisse Optimierungsphasen im Design. Die sind nicht ganz so lang wie eine komplette Design- und Ausführung.
Speaker #3: Aber zumindest, dass wir Optimierungsphasen haben, bevor es dann in die Ausführung geht. Insofern erwarten wir durchaus schnelles Wachstum im Hochbau, auch schon im zweiten Halbjahr, dass wir da etwas spüren davon.
Speaker #3: Aber ich glaube, das darf man sagen, sind wir sehr positiv, oder? Also nicht aber, ja, sondern wir sind optimistisch.
Speaker #2: Besten Dank. Und so viele Spatenstiche, wie wir gerade in Deutschland diese Woche hatten, oder?
[Analyst] (Zürcher Kantonalbank): Besten Dank.
Silvan Merki: So viel Spatenstich, wie wir gerade in Deutschland diese Woche hatten.
[Analyst] (Zürcher Kantonalbank): Genau.
Speaker #3: Genau.
Speaker #2: Unser Deutschland-Chef im Hochbau, der eilt von Spatenstich zu Spatenstich. Also, genau.
Silvan Merki: Unser Deutschland-Chef im Hochbau, der eilt von Spatenstich zu Spatenstich.
[Analyst] (Zürcher Kantonalbank): Stimmt.
Speaker #3: Stimmt.
Speaker #2: Kommt dann hoffentlich auch der Umsatz.
Silvan Merki: Kommt dann hoffentlich da auch der Umsatz.
Speaker #3: Sind gerade jetzt Fragen hier im Raum noch? Sonst habe ich, oder wechsle ich zu einigen Fragen im Chat. ZKB, auch Martin Hüssler fragt: Die Rückstellung kurz- und langfristiger Art haben gegenüber Vorjahr rund 35 Millionen abgenommen.
Silvan Merki: Sind gerade jetzt Fragen hier im Raum noch? Sonst wechsle ich zu einigen Fragen im Chat. ZKB, auch Martin Hüsler fragt: Die Rückstellungen kurz und langfristig haben gegenüber Vorjahr rund CHF 35 million abgenommen. Was ist da der wirtschaftliche Hintergrund dafür und wie viel waren Rückstellungsauflösungen? Okay, technisch kannst du es gleich beantworten. Vielleicht kann ich aber noch etwas insgesamt sagen. Wichtig ist ja für uns, wir beobachten auch wirklich monatlich und dann auch entsprechend im Abschluss: Gibt es Überraschungen im Projektportfolio? Wir sehen immer so die Top 20 Projekte oder die Lowlights und die Highlights. Wenn wir schauen, gab es riesige Überraschungen oder größere Überraschungen auf den Projekten, wo jetzt nichts so gekommen wäre, wie wir prognostiziert haben. Das gab es de facto auch im H1 nicht. Natürlich gibt es mal ein Projekt, wo etwas besser wird.
Speaker #3: Was ist da der wirtschaftliche Hintergrund dafür? Und wie viel waren Rückstellungsauflösungen?
Speaker #2: Okay, technisch kannst du es vielleicht beantworten. Vielleicht kann ich aber noch etwas insgesamt sagen, oder? Wichtig ist ja für uns: Wir beobachten auch wirklich monatlich und dann auch entsprechend im Abschluss, ob es Überraschungen in den Top 20 Projekten gibt – oder die Lowlights und die Highlights.
Speaker #2: Und wenn wir schauen, gab es riesige Überraschungen oder größere Überraschungen auf den Projekten, wo jetzt nicht so gekommen wäre, wie wir prognostiziert haben? Es gab es de facto auch im ersten Halbjahr nicht, oder?
Speaker #2: Es gibt natürlich manchmal Projekte, wo etwas besser wird. Es gibt Projekte, die etwas schlechter werden. Aber die großen Überraschungen, die jetzt irgendwie verbunden wären, dass wir alte Rückstellungen auflösen zum Decken von irgendwelchen neuen Problemprojekten, das ist nicht der Fall.
Jens Vollmar: Es gibt Projekte, die etwas schlechter werden, aber die großen Überraschungen, die jetzt irgendwie verbunden wären, dass wir alte Rückstellungen auflösen zum Decken von irgendwelchen neuen Problemprojekten, das ist nicht der Fall, sondern wenn es Auflösungen gab oder Verwendung von Rückstellungen, dann kann es nur damit zusammenhängen, rein aus der Logik schon, aber du wirst es sicher gleich beantworten, dass die Reserven, also die Rückstellungen, die gebildet wurden auf Projekten früher, dass die dann dafür auch verwendet wurden und dass die Projekte so gekommen sind, wie wir sie erwartet hatten, dass sie dann kommen.
Speaker #2: Sondern wenn es Auflösungen gab oder Verwendungen von Rückstellungen, dann kann es nur damit zusammenhängen, dass rein aus der Logik schon, oder aber – du wirst es sicher gleich beantworten – dass die Reserven oder die Rückstellungen, die gebildet wurden auf Projekten früher, dass die dann dafür auch verwendet wurden.
Speaker #2: Und dass die Projekte so gekommen sind, wie wir sie erwartet hatten, dass sie dann kommen.
Speaker #3: Und technisch gesprochen: Es ist ja die Bildung, also die Gründung oder Buchung von neuen Rückstellungen, die Auflösung von nicht benötigten und vor allem auch die Usage, also der Verbrauch von Rückstellungen.
Stefan Baumgärtner: Technisch gesprochen, es ist ja die Bildung, also die Gründung oder Buchung von neuen Rückstellungen, die Auflösung von nicht benötigten und vor allem auch die Usage, also der Verbrauch von Rückstellungen. Wir haben auch noch Projekte, die wir von Legacy-Projekten abarbeiten. Da werden auch noch Rückstellungen weiter verbraucht, die wir da gegründet haben. Ganz wichtig: Unter unserem Value Assurance Framework mit unserem Risk Management, wir kommen ja immer näher mit der effektiven Marge, mit der effektiven Kosten an unsere kalkulierte Projektmarge und die Kosten. Je näher wir dahinkommen, desto mehr soll das und muss das abflachen, oder?
Speaker #3: Und wir haben auch noch Projekte, die wir von Legacy-Projekten abarbeiten. Da werden auch noch Rückstellungen weiter verbraucht, die wir da gegründet haben. Und ganz wichtig: Unter unserem Value Assurance Framework, mit unserem Risk Management, wir kommen ja immer näher mit der effektiven Marge, mit den effektiven Kosten an unsere kalkulierte Projektmarge.
Speaker #3: Und die Kosten. Und je näher wir da hinkommen, desto mehr soll das und muss das abflachen, oder?
Speaker #2: Vielen Dank. Martin Hüssler fragt noch: Abschreibungen und Amortisationen sind rund 19 Millionen tiefer. Worauf ist das zurückzuführen?
Silvan Merki: Vielen Dank. Martin Hüsler fragt noch: "Abschreibungen und Amortisationen sind rund 19 millionen tiefer. Worauf ist das zurückzuführen?
Speaker #3: Das wird sehr wahrscheinlich zusammenhängen mit der Art des Umsatzes, die wir verloren haben. Das ist ja eher Asset-heavy Umsatz gewesen. Deshalb ist wahrscheinlich auch, oder ist der EBITDA auch entsprechend, hat einen Impact gehabt.
Jens Vollmar: Das wird sehr wahrscheinlich zusammenhängen mit der Art des Umsatzes, die wir verloren haben. Das ist ja eher Asset-heavy-Umsatz gewesen. Deshalb hat wahrscheinlich auch der EBITDA einen entsprechenden Impact gehabt und entsprechend relevant ist dann wahrscheinlich auch die D&A-Thematik. Letztlich für uns viel relevanter ist ja dann Bottom Line: Was ist dann der EBIT? Insofern unterstreicht das vielleicht auch etwas den Fokus auf eher White Collar Asset Light Geschäft und sicher den Rückgang im Asset Heavy Business, den wir gesehen haben.
Speaker #3: Und entsprechend relevant ist dann wahrscheinlich auch die D&A oder ist die D&A-Thematik. Letztlich, für uns viel relevanter ist ja dann Bottom Line: Was ist dann der EBIT?
Speaker #3: Und insofern unterstreicht das vielleicht auch etwas den Fokus auf eher White-Collar, Asset-Light-Geschäft, und sicher den Rückgang im Asset-Heavy Business, den wir gesehen haben.
Speaker #2: Und eben ganz im Zentrum steht da vor allem der Brenner-Tunnel, oder? Wo jetzt der Durchbruch war. Das heißt, die ganzen Tunnelbohrmaschinen, zwei riesige Tunnelbohrmaschinen, die ganzen Förderbänder, Transportförderbänder, die ganze Tubing-Fabrik und alles kommt zum Stopp.
Stefan Baumgärtner: Ganz im Zentrum steht da vor allem das Brenner-Tunnel, wo jetzt der Durchbruch war. Das heißt, die ganzen Tunnelbohrmaschinen, zwei riesige Tunnelbohrmaschinen, die ganzen Förderbänder, Transportförderbänder, die ganze Tubing-Fabrik und alles kommt zum Stopp. Jetzt geht es um den Innenausbau, aber darum eben Asset-heavy-Umsätze etwas herunter, darum auch Abschreibungen da signifikant herunter. Aber wenn jetzt die neuen Projekte wieder ansteigen, über Zeit wird das natürlich dann auch wieder wachsen. Also die Abschreibungen werden in den nächsten Jahren in der Tendenz definitiv wieder steigen.
Speaker #2: Jetzt geht es in den Innenausbau. Aber darum eben Asset-Heavy-Umsätze etwas runter. Darum auch Abschreibungen da signifikant runter. Aber wenn jetzt die neuen Projekte wieder ansteigen, über die Zeit, wird das natürlich dann auch wieder wachsen.
Speaker #2: Also, die Abschreibungen werden in den nächsten Jahren in der Tendenz definitiv wieder steigen.
Speaker #3: Nicolai Jäggi asks about this as well: Is there a correct level of D&A as a percentage of sales? Is there a right level of D&A as a percentage of sales going forward?
Silvan Merki: Nicolas Jäcki fragt dazu noch gleich nach: "Gibt es ein richtiges Level der D&A als Prozent der Sales? Is there a right level of D&A as percentage of sales going forward?
Speaker #2: Nein, das ist sehr abhängig vom Business-Mix im Umsatz.
Jens Vollmar: Das ist abhängig vom Business-Mix im Umsatz.
Speaker #3: Dann noch eine Frage von Martin Hüssler. In der Segmentberichterstattung fällt auf, dass bei Civil Engineering das EBITDA/SR doppelt so hoch ist. Haben wir eigentlich schon beantwortet.
Silvan Merki: Dann noch eine Frage von Martin Hüsler: In der Segmentberichterstattung fällt auf, dass bei Civil Engineering das EBITDA doppelt so hoch ist. Haben wir eigentlich schon beantwortet. Was machen die Gründe daraus?
Speaker #3: Was machen die Gründer daraus?
Speaker #2: Ja, das kann man.
Jens Vollmar: Das haben wir beantwortet. Wir chargen nicht alle Overheadkosten zu 100% auf die GE. Aber wir wollen unbedingt auch, dass diese Projekte, die großen Projekte, die müssen im Durchschnitt auch eine höhere Marge haben. Das ist genau auch die Strategie, wo wir hinwollen und das ist die Kombination davon.
Speaker #3: Aber das haben wir beantwortet. Das ist vor allem eben, wir chargen nicht alle Overhead-Kosten zu 100 Prozent auf die GVs. Und eben, aber wir wollen unbedingt auch, dass sie diese Projekte, die großen Projekte, die müssen im Durchschnitt auch eine höhere Marge haben.
Speaker #3: Das ist ja genau auch die Strategie, wo wir hinwollen, und das ist die Kombination davon.
Speaker #2: Chaima Ferandon from Oddo asks: Order book growth in Germany looks particularly strong in the first half of the year, in both buildings and civil engineering. Could you give us more color on which segment is driving this more?
Silvan Merki: Chaima Ferrandon von Oddo fragt: Order Book Growth in Germany looks particularly strong in H1, in both Buildings and in Civil Engineering. Could you give us more color on which segment is driving this more? Do you see this pace of order intake sustaining into H2 and in 2027?
Speaker #2: And do you see this pace of order intake sustaining into half-year two? And in 2027?
Speaker #3: So, in the first half of 2026, it was mainly driven by buildings. In the second half—or the last 12 months—I would say the second half of last year was mainly driven by civil engineering.
Jens Vollmar: In the H1 2026, it was mainly driven by Buildings. H2 of the last 12 months, I would say the H2 of last year was mainly driven by Civil Engineering. So it is both. I mean, looking at the pipeline, the current order intake, especially in Germany, we are quite optimistic that Germany continues to be a growth driver for Implenia. This is what we feel in the organization. This is what we see in the markets. Just yesterday, as I already mentioned, the building permissions, the published figures yesterday, they increased significantly. So hopefully it will be sustained on this level. We are looking just on the order intake. It is good.
Speaker #3: So it's both. And to be honest, looking at the pipeline and the current order intake, especially in Germany, we are quite optimistic that Germany continues to be a growth driver for Implenia.
Speaker #3: And so this is what we feel in the organization. This is what we see in the markets. Just yesterday, as I already mentioned, the building permits—the published figures from yesterday—increased significantly.
Speaker #3: So hopefully it will be sustained at this level. And we are, I mean, looking just at the order intake, it's good, yeah.
Speaker #2: Dann eine Frage von Lukas Spang von Tigris Capital: Können Sie ein bisschen mehr Einblick in die zusätzliche Beauftragung für MEP im genannten Datacenter-Projekt geben?
Silvan Merki: Dann eine Frage von Lukas Spang von Tigris Capital: Können Sie ein bisschen mehr Einblick in die zusätzliche Beauftragung für MEP im genannten Data Center-Projekt geben?
Speaker #3: Die Frage, welche Details wir darüber geben können?
Jens Vollmar: Die Frage, welche Details wir geben können darüber?
Speaker #2: Mehr Einblick.
Silvan Merki: Mehr Einblick.
Speaker #3: Ja, also wir haben Teams aufgebaut oder bauen auf. Wir haben Spezialisten dafür gewinnen können. Wir haben diese Beauftragungen jetzt bekommen, oder vor allem eine große.
Jens Vollmar: Wir haben Teams aufgebaut oder bauen auf. Wir haben Spezialisten dafür gewinnen können. Wir haben diese Beauftragungen jetzt bekommen oder vor allem einen großen. Wir erwarten noch mehr dieses H2 und die laufen sehr hochmargig. Mehr Einblick weiß ich jetzt nicht. Ich glaube, das sollte okay sein. Sonst kann er noch einmal fragen.
Speaker #3: Wir erwarten noch mehr dieses zweite Halbjahr. Und die laufen sehr hochmarschig. Mehr Einblick weiß ich jetzt nicht. Ich glaube, das sollte okay sein. Sonst gerne noch mal fragen.
Speaker #2: Planen Sie, auch von Lukas Spang, planen Sie für 2026 aktuell Umsatzwachstum, sodass die neuen Großaufträge schon im zweiten Halbjahr 2026 beitragen können? Dass sie schon beitragen.
Silvan Merki: Auch von Lukas Spang: Planen Sie für 2026 aktuell Umsatzwachstum, sodass die neuen Großaufträge schon im H2 2026 beitragen können oder dass sie schon beitragen?
Speaker #3: Es gibt sowohl als auch, oder? Es gibt jetzt Projekte, die sehr schnell losgehen. Also wir haben in Schweden Korschwagen, das wird im zweiten Halbjahr schon Umsatzbeiträge liefern.
Jens Vollmar: Es gibt sowohl als auch. Es gibt jetzt Projekte, die sehr schnell losgehen. Wir haben in Schweden Korsvägen, das wird im H2 schon Umsatzbeiträge liefern. Dann gibt es Projekte, die etwas länger brauchen. Wir haben immer gesagt, dieses Jahr den Umsatz erwarten wir ungefähr flattisch im Vergleich zum Vorjahr. Dann sind wir mit den großen Projekten, die dann wirklich losgehen: Nordmainische, Ostbahnhof München, Zürich Winterthur. Das sind Projekte, die dann die vollen Umsätze wirklich erst ab nächstes und dann manche sogar Vollpotenzial erst übernächstes Jahr bringen.
Speaker #3: Und dann gibt es Projekte, die etwas länger brauchen. Wir haben immer gesagt, dieses Jahr erwarten wir den Umsatz ungefähr flach im Vergleich zum Vorjahr.
Speaker #3: Und dann sind wir mit den großen Projekten, die dann wirklich losgehen – Nordrheinisch, Ostbahnhof München, Zürich, Winterthur – das sind Projekte, die dann die vollen Umsätze wirklich erst ab nächstem und dann manche sogar das volle Potenzial erst übernächstem Jahr bringen.
Speaker #2: And one more question: Can we simply translate this question into English? The answer.
Silvan Merki: Und noch nachgefragt: Können wir diese Frage einfach in Englisch übersetzen?
Jens Vollmar: Ja, ich mache auch noch einmal schnell die Frage. About the revenue development in the H2.
Speaker #3: Ja, frag noch mal schnell die Frage.
Speaker #2: Regarding the revenue development in the second half.
Speaker #3: Revenue development in the second half and going forward.
Silvan Merki: Revenue development in the H2 and going forward.
Speaker #2: Yes, we always said that this year we expect the revenue to be flat-ish. So there are some projects in the pipeline which will generate revenue already this year.
Jens Vollmar: We always said that this year we expect the revenue to be flattish. There are some projects in the pipeline which will generate revenue already this year, such as the Korsvägen project in Sweden. And there are other projects in the order book which will generate full potential only next or the year after.
Speaker #2: Such as the Korschwagen project in Sweden. And there are other projects in the order book, which will generate their full potential only next year or the year after.
Speaker #2: Dann Chaima Ferandon fragt noch nach: You mentioned ongoing evaluation of acquisition opportunities in service solutions. Do you have currently or do you currently have specific targets in view?
Silvan Merki: Chaima Ferrandon asks: You mentioned ongoing evaluation of acquisition opportunities in Service Solutions. Do you currently have specific targets in view?
Speaker #3: Of course, there are always specific targets we have in mind.
Jens Vollmar: Of course, there are always specific targets. Yes, always. There are some we do not say or give more specifics. We are not building anything new. Do we have questions in the room still? I see a hand over here and over there.
Speaker #2: So there are some things we don't say, or give more specifics.
Speaker #3: Aber auch nichts Neues. Also das, ja.
Speaker #2: Yeah. Anything new? Do we have questions in the room still? I see a hand over here. Hand over there also.
Speaker #3: Ken Wong von IFS. Ich habe noch eine Frage zur vorkalkulierten Projektmarge. Die ist ja schön gestiegen auf 7,9 Prozent. Sie haben 3,4 Prozent Marge effektiv geliefert.
Silvan Merki: Ken Wong von IFS: Ich habe noch eine Frage zur vorkalkulierten Projektmarge. Die ist ja schön gestiegen auf 7,9%. Sie haben 3,4% Marge effektiv geliefert. Die Projektmarge ist ein bisschen mehr gestiegen als die effektive Marge. Es sollte aber weiter zusammenkommen. Sie haben die Guidance draußen von 4,5%. Dann sind wir irgendwo bei 3,4% Differenz. Wo sehen Sie den Weg dort? Sie sagen, das sollte sich immer mehr finden. Rechnet man mit einer Marge auf diese Marge von vielleicht 2% final oder 1,5%, wenn Sie etwas abwickeln? Was ist der Weg? Und glauben Sie, dass Sie diese Projektmarge noch weiter steigern können?
Speaker #3: Die Projektmarge ist ein bisschen mehr gestiegen als die effektive Marge. Es sollte aber weiter zusammenkommen. Sie haben die Guidance draußen von 4,5 Prozent. Dann sind wir irgendwo bei 3,4 Prozent Differenz.
Speaker #3: Wo sehen Sie den Weg dort? Also, Sie sagen, das sollte sich immer mehr finden. Also rechnet man mit einer Marge, auf diese Marge von vielleicht 2 Prozent final oder 1,5?
Speaker #3: Wenn Sie was abwickeln, also was ist so der Weg? Und glauben Sie, dass Sie diese Projektmarge noch weiter steigern können?
Speaker #2: Okay, also danke für die Frage. Vielleicht bin ich mir nicht sicher, ob ich sie 100-prozentig verstanden habe. Aber zunächst mal: Die vorkalkulierte Marge ist die Projektmarge, oder? Das, was wir jetzt hier nicht vergleichen dürfen, ist die EBIT-Marge von 3,4 Prozent.
Jens Vollmar: Okay, danke für die Frage. Vielleicht bin ich nicht sicher, ob ich Sie hundertprozentig verstanden habe. Aber zunächst mal, die vorkalkulierte Marge ist die Projektmarge. Das, was wir jetzt hier nicht vergleichen dürfen, ist die EBIT-Marge von 3,4% auch dann noch im ersten Halbjahr. Das ist Da muss man wirklich aufpassen, weil zwischen der Projektmarge und dem, was dann als EBIT übrig bleibt, bleibt ja noch der ganze S, G und A Teil. Den wollen wir weiter reduzieren. Das ist auch etwas, woran wir immer arbeiten und gleichzeitig wollen wir natürlich auch die vorkalkulierte Marge weiter verbessern. Und das hat jetzt sich nicht im gleichen Maß im ersten Halbjahr gestiegen wie im zweiten Halbjahr letztes Jahr, aber es ist noch mal gestiegen. Das heißt, wir können und wir konnten auch noch mal selektiver auf höhmargige Projekte gehen. Jetzt, was passiert mit der Marge, mit der EBIT-Marge?
Speaker #2: Auch dann noch im ersten Halbjahr, oder? Da muss man wirklich aufpassen, weil zwischen der Projektmarge und dem, was dann als EBIT übrig bleibt, ja noch der ganze SC&A-Teil bleibt.
Speaker #2: Den wollen wir weiter reduzieren, oder? Das ist auch etwas, woran wir immer arbeiten. Und gleichzeitig wollen wir natürlich auch die vorkalkulierte Marge weiter verbessern.
Speaker #2: Und das hat jetzt nicht mehr im gleichen Maß im ersten Halbjahr zugenommen wie im zweiten Halbjahr letztes Jahr, aber es ist nochmal gestiegen. Das heißt, wir können und wir konnten auch nochmal selektiver auf höhermargige Projekte gehen.
Speaker #2: Jetzt, was passiert mit der Marge, mit der EBIT-Marge? Wir haben gesagt, 4,5 Prozent möchten wir erreichen. Im ersten Halbjahr waren wir bei 3,4. Das zweite Halbjahr ist wesentlich stärker als das erste Halbjahr, vor allem im Civil-Engineering-Bereich, wo man sehr witterungsbedingt ist. Wir hatten einen schlechten Winter, muss man auch mal sagen, oder die ersten drei Monate waren jetzt gerade im Norden von Deutschland nicht gerade wahnsinnig berauschend.
Jens Vollmar: Wir haben gesagt, viereinhalb Prozent möchten wir erreichen. Im ersten Halbjahr waren wir bei 3,4. Das zweite Halbjahr ist wesentlich stärker als das erste Halbjahr, vor allem im Civil Engineering Bereich oder wo man sehr witterungsbedingt-- Wir hatten einen schlechten Winter, muss man auch mal sagen. Die ersten drei Monate waren jetzt gerade im Norden von Deutschland nicht gerade wahnsinnig berauschend. Nichtsdestotrotz, das zweite Halbjahr wird ein starkes Halbjahr sein. Das war letztes Jahr auch der Fall. Da hatten wir, ich glaube, weit unter 2 % im ersten Halbjahr bei Civil Engineering. Jetzt sind wir bei 2 % im ersten Halbjahr und im zweiten Halbjahr hatten wir dann, ich weiß nicht mehr genau, wo wir geendet haben bei Civil, aber unser Ziel ist jetzt, die viereinhalb Prozent kurz- und mittelfristig zu erreichen und dann würden wir neue Targets bekannt geben.
Speaker #2: Nichtsdestotrotz, oder? Das zweite Halbjahr wird ein starkes Halbjahr sein. Das war letztes Jahr auch der Fall. Da hatten wir weit unter 2 Prozent im ersten Halbjahr bei Civil Engineering.
Speaker #2: Jetzt sind wir bei 2 Prozent im ersten Halbjahr. Und im zweiten Halbjahr hatten wir dann, ich weiß nicht mehr genau, wo wir geendet haben, bei Civil Engineering.
Speaker #2: Aber unser Ziel ist jetzt, die 4,5 Prozent kurz- und mittelfristig zu erreichen. Und dann würden wir neue Targets bekannt geben. Aber wir sind optimistisch, schon auf Basis von unserem bestehenden Orderbuch, mit den 7,9 Prozent über alles.
Jens Vollmar: Aber wir sind optimistisch schon auf Basis von unserem bestehenden Orderbuch mit den 7.9% über alles. Das ist das gesamte Orderbuch. Da sind ja auch alte Aufträge noch drinnen. Das heißt, wir konnten die neuen Aufträge, das ist ja eine reine Mathematik quasi, den alten Auftragsbestand bauen wir ab, wir bauen neue auf. Die Marge steigt über insgesamt an. Das heißt, die neuen Aufträge haben eine höhere Marge sogar als die 7.9%. Das bedeutet, wir sind optimistisch, dass wir die 4.5% EBIT-Marge schon aus dem bestehenden Auftragsbuch dann auch über die nächsten Perioden erreichen. Das ist die einfachste Antwort fast, oder? Wir wollen ja besser werden und insofern hoffe ich, beantwortet das die Frage einigermaßen.
Speaker #2: Das ist das gesamte Orderbuch. Da sind ja auch alte Aufträge noch drin. Das heißt, wir konnten die neuen Aufträge – das ist ja eine reine Mathematik quasi: Wir bauen einen alten Auftragsbestand ab, wir bauen neue auf, die Marge steigt insgesamt an.
Speaker #2: Das heißt, die neuen Aufträge haben sogar eine höhere Marge als die 7,9. Das bedeutet, wir sind optimistisch, dass wir die 4,5 Prozent EBIT-Marge schon aus dem bestehenden Auftragsbuch dann auch über die nächsten Perioden erreichen.
Speaker #2: Das sind eigentlich die—das ist die einfachste Antwort fast, oder? Aber natürlich wollen wir nicht enden dann, oder? Wir wollen ja besser werden. Und insofern, ja, hoffe ich, beantwortet das die Frage einige.
Silvan Merki: That question was on the precalculated project margin compared to the realized EBIT margin. The answer so far?
Speaker #2: So, that question was on the precalculated project margin compared to the realized EBIT margin. And the answer so far.
Speaker #3: The answer was that it's not comparable, because one is project margin, the other one is EBIT margin. And we want to, and we're confident that we will also increase the EBIT margin, because the order book increased and the precalculated margin increased.
Jens Vollmar: The answer was that it is not comparable because one is project margin, the other one is EBIT margin. We are confident that we will increase also the EBIT margin because the order book increased, the precalculated margin increased. In between there is SG&A cost, which is also decreasing. You have higher precalculated margin. Lower SG&A means higher EBIT. That is the answer.
Speaker #3: So in between, there is an SG&A cost, which is also decreasing. So you have a higher pre-calculated margin, lower SG&A, which means higher EBIT. So that is the answer.
Speaker #2: Thank you very much. We have a question over here.
Silvan Merki: Thank you very much. We have a question over here.
Torsten Sauter: Ja, hallo, Torsten Sauter, Kepler Cheuvreux. Ich habe ganz kurz eine Frage unabhängig zu dem Zahlenwerk. Sie haben ganz kurz auf einem Slide die KI-Strategie vorgestellt, also so mit ein paar Bullets. Ich frage mich, können Sie da vielleicht ein bisschen mehr zu sagen? Vielleicht auch ein Gefühl geben, wo Implenia steht gegen den Wettbewerb. Ich meine mal gehört zu haben, dass KI auch negative Effekte haben soll oder vermutet wird, dass es Effekte zum Beispiel aufs Pricing haben wird. Ich meine, das mal im Zusammenhang mit Arcadis Bauplanung gehört zu haben. Können Sie da vielleicht auch ein Gefühl geben, was so die negativen oder potenziellen Gefahren sind durch AI auf Ihr Geschäft?
Speaker #3: Ja, hallo, Torsten Sauter, Kepler Cheuvreux. Ich habe ganz kurz eine Frage, unabhängig zu dem Zahlenwerk. Sie haben ganz kurz auf einem Slide die KI-Strategie vorgestellt.
Speaker #3: Also, so ein paar Bullets. Und ich frage mich: Können Sie da vielleicht ein bisschen mehr zu sagen, vielleicht auch ein Gefühl geben, wo Implenia steht gegen den Wettbewerb?
Speaker #3: Und dann, ich meine mal gehört zu haben, dass KI auch negative Effekte haben soll oder vermutet wird, dass es Effekte zum Beispiel aufs Pricing haben wird.
Speaker #3: Ich meine, das mal im Zusammenhang mit Arcades, Bauplanung, gehört zu haben. Können Sie da vielleicht auch ein Gefühl geben, was so die negativen oder potenziellen Gefahren sind durch AI auf Ihr Geschäft?
Speaker #2: Danke für die Frage. Wirklich eine sehr gute Frage. Also zunächst mal, auf was basiert unsere Strategie im AI- oder KI-Bereich? Also erstmal fundamentale Voraussetzungen: Wir haben eine KI-Policy und mit Data Protection, all diesen Themen. Das ist mal der erste Pfeiler von dem, was es braucht, auch als börsenkotierte Gesellschaft, dass wir nicht irgendwo im Wildwuchs Dinge tun.
Jens Vollmar: Danke für die Frage. Wirklich eine sehr gute Frage. Zunächst mal, auf was basiert unsere Strategie im AI- oder KI-Bereich? Erst mal fundamentale Voraussetzung, wir haben eine KI Policy und mit Data Protection all diesen Themen. Das ist mal der erste Pillar von dem, was es braucht, auch als börsenkotierte Gesellschaft, dass wir nicht irgendwo im Wildwuchs Dinge tun. Das Zweite ist, wir bilden aus, wir haben einen großen Boost an Education gemacht, weil die Ideen und die Dinge, die man mit KI tun kann im Daily Business, die müssen ja entstehen können bei den Mitarbeitenden, bei den Menschen, die damit arbeiten. Deshalb haben wir eine breit angelegte Ausbildungskampagne gestartet im ersten Halbjahr, wo wir versuchen, möglichst viele Mitarbeiter über die Möglichkeiten von AI zu informieren. Das ist mal das Zweite, Education. Dann haben wir viele Use Cases. Das ist der dritte Teil.
Speaker #2: Das Zweite ist, wir bilden aus, wir haben einen großen Boost an Education gemacht, weil die Ideen und die Dinge, die man mit KI tun kann im Daily Business, die müssen ja entstehen können, bei den Mitarbeitenden, bei den Menschen, die damit arbeiten.
Speaker #2: Und deshalb haben wir eine breit angelegte Ausbildungskampagne gestartet im ersten Halbjahr, wo wir versuchen, möglichst viele Mitarbeiter über die Möglichkeiten von AI zu informieren.
Speaker #2: Und das ist mal das zweite Education. Dann haben wir viele Use Cases. Das ist der dritte Teil. Wir haben ungefähr 40 Use Cases bei Implenia, wo wir KI am Testen sind, wie wir unsere Kosten runterbringen, wie wir Produktivitätssteigerung können, auch auf den Projekten in allen möglichen Bereichen.
Jens Vollmar: Wir haben ungefähr 40 Use Cases bei Implenia, wo wir KI am Testen sind, wie wir unsere Kosten runterbringen, wie wir Produktivität steigern können, auch auf den Projekten in allen möglichen Bereichen. Das sind visuelle KI-Anwendungen bis hin zu klassischer Selbstverwaltung mit Copilot, also wie wir unsere eigene Effizienz erhöhen können. Dann gibt es auch sogenannte Disruption Spaces im Bereich zum Beispiel Planning und bei den Prozessen. Wir haben einige wichtige relevante Felder identifiziert, die wir heute verwenden für AI-Anwendungen, zum Beispiel der Value Assurance Ansatz. Gerade die Tender-Phase ist extrem wichtig und im Tendering, da gibt es im Value Assurance heute Templates. Es gibt klare Voraussetzungen, Requirements, was es braucht. Ganz wichtig ist die Kalkulation, der Abgleich zwischen dem Baubeschrieb, den Kalkulationen, den Plänen, das Abgleichen, was ja heute oder in der Vergangenheit sehr viel manuelle Arbeit bedeutet hat.
Speaker #2: Das sind visuelle KI-Anwendungen bis hin zu klassischer Selbstverwaltung mit Copilot, also wie wir unsere eigene Effizienz erhöhen können. Und dann gibt es auch sogenannte Disruption Spaces oder im Bereich zum Beispiel Planning und bei den Prozessen.
Speaker #2: Wir verwenden oder wir haben einige wichtige, relevante Felder identifiziert, die wir heute verwenden für AI-Anwendungen. Zum Beispiel ist der Value Assurance Ansatz oder gerade die Tenderphase extrem wichtig.
Speaker #2: Und im Tendering ist es ja so: Da gibt es im Value Assurance heute Templates, es gibt klare Voraussetzungen, Requirements, was es braucht. Und ganz wichtig ist die Calculation, der Abgleich zwischen dem Baubeschrieb, den Calculationen, den Plänen – das Abgleichen, was wir heute oder in der Vergangenheit ja sehr viel manuelle Arbeit bedeutet hat.
Speaker #2: Und in Zukunft – und da verwenden wir dann eben AI auch –, nicht um irgendwie den Prozess zu umgehen oder so, sondern damit wir ihn einfach verbessern und optimieren können, sodass wir noch präziser sagen können, was die Baukosten wirklich sein werden.
Jens Vollmar: In Zukunft, und da verwenden wir dann eben AI auch, nicht um irgendwie den Prozess zu umgehen oder so, sondern dass wir den einfach verbessern und optimieren können, dass wir noch präziser sagen können, was die Baukosten wirklich sein werden. Im Hinblick auf die Gefahren, ich glaube, am Schluss muss man ja immer noch bauen. Das ist ja vielleicht auch der Vorteil im Vergleich zu anderen Industrien. Irgendjemand muss dann ja den Beton reingießen und den Stahl oder das Eisen legen und drehen. Insofern, wir sehen viel mehr Chancen darin als Risiken, dass jemand sagt, „Ich baue mir mein KI-Haus.“ Ich glaube, das wird nicht passieren. Die Bridges und die Tunnel, die muss man auch physisch realisieren. Dass es natürlich eine höhere Transparenz geben kann und eine bessere Prognosefähigkeit, auch bei den Kunden.
Speaker #2: Und im Hinblick auf die Gefahren: Ich glaube, am Schluss muss man ja immer noch bauen. Und das ist ja vielleicht auch der Vorteil bei uns im Vergleich zu anderen Industrien.
Speaker #2: Irgendjemand muss dann ja den Beton reingießen und den Stahl oder das Eisen legen und drehen, und insofern sehen wir viel mehr Chancen darin als jetzt Risiken, dass jetzt jemand sagt, ich baue mir mein KI-Haus. Oder, ich glaube, das wird nicht passieren – die Bridges und die Tunnel, die muss man noch physisch realisieren.
Speaker #2: Und das ist natürlich, weil es eine höhere Transparenz geben kann und eine bessere Prognosefähigkeit auch bei den Kunden. Das ist absolut richtig, aber das wird nur dazu führen, dass es uns hilft, weil heute leiden wir ja nicht darunter, dass wir alle von Anfang an wissen, oder nicht wissen – wir leiden eben genau darunter, dass wir alle nicht wissen, wo es hingeht mit den Baukosten oder die Kunden erwarten manchmal viel zu tiefe Baukosten.
Jens Vollmar: Das ist absolut richtig, aber das wird nur dazu führen, dass es uns hilft, weil heute leiden wir ja nicht darunter, dass wir alle nicht wissen, wo es hingeht mit den Baukosten. Die Kunden erwarten manchmal viel zu tiefe Baukosten und nachher wird es viel höher und man hat unterschiedliche Erwartungen und man traut sich nicht gegenseitig. Wenn wir mit AI Anwendungen schaffen, dass man von Anfang an auf einem anderen Wissensniveau ist, dann hilft es uns nur als professionelle Baufirma, denke ich, mit unseren Kunden in einen Austausch zu kommen, der dann am Schluss in ein Win-win führt und nicht in irgendwelche Claims und Disputes. Insofern persönlich glaube ich, wird AI uns helfen als Firma, aber es wird auch der Industrie helfen in vielerlei Hinsicht. The question was on AI.
Speaker #2: Und nachher wird es viel höher und man hat unterschiedliche Erwartungen, und man traut sich nicht gegenseitig. Und wenn wir mit AI-Anwendungen schaffen, dass man von Anfang an auf einem anderen Wissensniveau ist, dann hilft es uns nur als professionelle Baufirma, denke ich, mit unseren Kunden in einen Austausch zu kommen, der dann am Schluss in den Win-Win führt und nicht in irgendwelche Claims und Disputes.
Speaker #2: Also insofern, persönlich glaube ich, wird AI uns helfen als Firma, aber es wird auch der Industrie helfen, in vielerlei Hinsicht. So, the question was on AI.
Speaker #2: On AI, on quantitative measures and dangers.
Silvan Merki: On AI, on advantages, matters and dangers.
Jens Vollmar: dangers. We have a AI strategy which is based on mainly three pillars, on data protection policy, on education, on use cases, or we are using it on site in our offices in different functions and departments for process efficiency and others. We see more opportunities and it will help us to provide also the clients with more information and to increase the efficiency of the entire industry.
Speaker #3: And dangers, and so we have an AI strategy which is based mainly on three pillars: on data protection, on policy and education, and on use cases.
Speaker #3: So we are using it on site, in our offices, in different functions and departments for process efficiency and others. And, yeah, we see more opportunities, and it will help us to provide clients with more information and to increase the efficiency of the entire industry.
Speaker #2: Thank you very much. Danke vielmals für die tollen Fragen und guten Antworten. Wir sind schon etwas über der Zeit. We are a bit over time already.
Silvan Merki: Thank you very much. Danke vielmals für die tollen Fragen und guten Antworten hier. Wir sind schon etwas über der Zeit. We are a bit over time already and we'd like to conclude the Q&A session for this conference. Thank you very much for your questions. Thank you to Stefan and Jens again and this also concludes this conference at all. We'd like now to invite you here in Implenia Connect to join us for lunch and we say goodbye to the people in the stream. Thank you very much for your visit. Thank you very much for your trust in Implenia. Thank you and goodbye.
Speaker #2: And we'd like to conclude the Q&A session for this conference. Thank you very much for your questions. Thank you to Stefan and Jens again.
Speaker #2: And this also concludes this conference. We would now like to invite you here in Implenia Connect to join us for lunch. And we say goodbye to the people on the stream.
Speaker #2: Thank you very much for your visit. Thank you very much for your trust in Implenia. Thank you, and goodbye.
Speaker #1: You know how it feels. I've been running in circles. Feeling too much can't last. You call me late, I reply. You say, "Why do you act so dry?" But you know how I ride.
Operator: Feeling too much, can't lie. You call me late, I reply. You say, "Why you act so dry?" But you know how I ride. Heart cold, still black. I can't fake no vibe. You know I try. Stay. If you are going to stay, then stay. If you are going to go, then go away, but don't play. Just stay. If you are going to stay, then stay. If you are going to go, then go away, but don't play. I have been lost in the way, trying to find peace, can't say. Me for me can't change. You from pain, same game. We both talked all the same. We both walked our way. You want real, I pray. But you fake. Stay. If you are going to stay, then stay. If you are going to go, then go away, but don't play. Just stay. If you are going to stay, then stay. If you are going to go, then go away, but don't play.
Speaker #1: I go still fly. I can't fake no vibe. You know I try. If you're gonna stay, then stay. If you're gonna go, then go away.
Speaker #1: Don't play. Just stay. If you're gonna stay, then stay. If you're gonna go, then go away. Don't play. I've been lost in the way, trying to find peace. Can't say.
Speaker #1: Me from me, can't change. You from pain, same game. We both talk, no say. We both move, no way. You want real life? Pray.
Speaker #1: But you fake. Stay. If you're gonna stay, then stay. If you're gonna go, then go away. Don't play. Just stay. If you're gonna stay, then stay.
