Q1 2027 Heidelberger Druckmaschinen AG Earnings Call - Press Conference

Speaker #1: Planet Armand Hern, ich begrüße Sie herzlich aus Wiesloch zur Vorstellung unserer Geschäftszahlen für das 1. Quartal des Geschäftsjahres 2026/2027. Neben der Kommentierung der aktuellen Geschäftsentwicklung nach 3 Monaten möchte ich dann noch auf die Highlights im 1.

Speaker #1: Quartal eingehen, und Ihnen einen Ausblick geben. Danach freuen wir uns auf Ihre Fragen. Äh, bevor wir mit den aktuellen Zahlen starten, möchte ich zu der gestrigen Ankündigung von Christoph Burkhardt zum neuen Finanzvorstand von Heidelberg kommen.

Speaker #1: Herr Burkhardt bringt umfangreiche internationale Führungs- und Finanzmanagement-Erfahrung mit. Sein fundierter Hintergrund in Kapitalmarktbereich, seine umfassende Expertise im Spezialmaschinensektor, sowie seine Erfolgsbilanz beim Aufbau und der Erweiterung neuer Geschäftsfelder versetzen ihn in die Lage, die strategische Entwicklung von Heidelberg künftig erfolgreich zu unterstützen.

Speaker #1: Mit seinem offiziellen Amtsantritt am 1. Oktober freuen wir uns, Christoph Burkhardt im Vorstand von Heidelberg willkommen zu heißen. Werfen wir nun einen Blick auf die Kennzahlen des 1.

Speaker #1: Quartals, das von Anhaltenden schwierigen globalen Rahmenbedingungen geprägt war, was sich insbesondere im Umsatzvolumen und im Ergebnis widerspiegelte. Mit einem Auftragseingang von 537 Millionen Euro erzielte das Unternehmen ein solides Ergebnis, äh, obwohl das Auslaufen eines Förderprogramms in Italien die Aufträge dort mehr als 60 Millionen im Jahresvergleich reduzierte.

Speaker #1: Wachstumsregionen waren vor allem China, Japan, und die USA. Beim Umsatz verzeichneten wir einen spürbaren Rückgang auf 404 Millionen Euro, auch hier wirkte sich in Italien das Auslaufen des Förderprogramms aus, aber auch in anderen Märkten der EMEA-Region sowie die USA wissen diesen geringere Absatzmengen auf, während der chinesische Markt einen deutlichen Anstieg verzeichnete.

Speaker #1: Insgesamt verzeichnen wir im Bogen-Offset-Geschäft recht schwache Umsätze. Die bereinigte EBITDA-Marge wurde insbesondere durch das geringere Umsatzvolumen deutlich beeinträchtigt, was zu einer Marge von 0,2 % führte.

Speaker #1: Saisonal üblich lag der Free Cashflow nach den ersten 3 Monaten bei minus 77 Millionen im negativen Bereich, vor Jahr waren hier minus 68 Millionen.

Speaker #1: Das Ergebnis nach Steuern lag entsprechend in rückläufigem Umsatz im 1. Quartal bei minus 32 Millionen, vor Jahr waren minus 11 Millionen. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2026/2027 haben wir trotz anspruchsvollem Umfeld nach dem 1.

Speaker #1: Quartal bestätigt. Lassen Sie mich nun auf unsere strategischen Fortschritte kommen. Heidelberg befindet sich in einem klar definierten Kurs der strategischen Weiterentwicklung mit dem Motto "Driving Hightech".

Speaker #1: Trotz des anspruchsvollen Marktumfelds zeigen sich bereits erste positive Ergebnisse der eingeleiteten Maßnahmen. Dabei möchte ich betonen, dass unsere strategischen Handlungsfelder im Kerngeschäft und bei der HDE Advanced Technologies für unser zweites Standbein auf dieselben Kompetenzen, Technologien, Mitarbeiter und Infrastrukturen zurückgreifen und konsequent aufeinander aufbauen.

Speaker #1: Unsere Aktivitäten im Bereich HDE Advanced Technologies entstehen nicht losgelöst vom Kerngeschäft. Im Gegenteil: Sie basieren auf Fähigkeiten, die wir über Jahrzehnte aufgebaut haben, von Software- und Automatisierung, über Produktions-Know-how bis hin zu Service- und Systemintegration.

Speaker #1: Diese Fähigkeiten und auch Mitarbeiter übertragen wir gezielt auf neue Anwendungsfelder und Märkte entlang der Megatrends. Ein Beispiel: Die Spannungs- und Energieversorgung einer über 40 Meter langen Hochleistungsdruckmaschine ist äußerst komplex.

Speaker #1: Genau diese Kompetenz bei Steuerung, Regelung und Energieverteilung bildet die technologische Grundlage für unsere Aktivitäten im Bereich Ladetechnik, also Amplified, Energiemanagement und für Anwendungen auch im Defense-Bereich.

Speaker #1: Aber auch die Überwachung und Steuerung von mehreren tausend Ladepunkten beispielsweise bei SAP oder Siemens Energy im Bereich der Elektromobilität ähnelt in hohem Maße unserem Datalab mit über 11.000 weltweit vernetzten Systemen und Druckmaschinen.

Speaker #1: Die gleichen digitalen Kompetenzen bedienen wir maschinenzustände analysieren, Verfügbarkeiten sichern und Serviceeinsätze steuern, kommen auch hier zum Einsatz. Zudem wird dieses Service- und Ersatzteilmanagement zunehmend KI-gestützt automatisiert.

Speaker #1: Diese Fälle verdeutlichen die einzigartige Breite und Tiefe unseres technologischen Know-hows. Sowie unserer Entwicklungs-, Produktions- und Servicekompetenzen. Genau diese gemeinsame Basis schafft Synergien, reduziert Risiken und Kosten und ermöglicht es uns, Megatrends wie Automatisierung, Elektromobilität, Energieversorgung oder Sicherheitstechnologien schnell und aus einer starken industriellen Grundlage heraus anzugehen.

Speaker #1: Nun zum Kerngeschäft: Es bildet weiterhin das starke Fundament, auf dem wir unsere Weiterentwicklung aufbauen. Was Heidelberg besonders auszeichnet, ist das intelligente Zusammenspiel von Maschinen, Software und Dienstleistungen.

Speaker #1: Dieser integrierte Ansatz stärkt nicht nur unsere Marktposition, sondern eröffnet uns auch neue, wachstumsperspektiven. Insbesondere durch Partnerschaften und Zukäufe bauen wir unsere weltweit führende Rolle in der Druckindustrie noch weiter aus.

Speaker #1: Heidelberg ist heute der einzige globale Anbieter eines echten End-to-End-Ökosystems. Im Bereich Packaging stellen wir uns als End-to-End-Systemintegrator für unsere Kunden auf. Hier standen die Übernahmen von Mann-Roland Schiedfeld und Polar Schneidsysteme im 1.

Speaker #1: Quartal im Vordergrund. Im Rahmen der Transaktion von Mann-Roland Schiedfeld hat Heidelberg das Service- und Ersatzteilgeschäft inklusive 35 Länderorganisationen mit etwa 600 Mitarbeitenden weltweit übernommen.

Speaker #1: Wir verdichten damit unser weltweites Service- und Netzwerk, Sales- und Service-Netzwerk, vor allem in Kernmärkten wie Mexiko, Brasilien, und China. In Summe haben wir jetzt über 2.700 Vertriebs- und Servicemitarbeitende weltweit für unsere Kunden im Einsatz.

Speaker #1: Darüber hinaus haben wir die Markenrechte, Technologie und IP für Service- und Ersatzteile sowie ausgewählte Vermögensgegenstände erworben. Diese Übernahme schafft sofortige Versorgungssicherheit für weit über 3.000 Mann-Roland-Nutzer weltweit.

Speaker #1: Mit diesen Kunden wird das Geschäft künftig weiter ausgebaut werden, auch auf der Maschinenseite. Erste Heidelberg-Systeme sind bereits auf dem Weg zu Mann-Rolands Druckereien. Im Rahmen der Transaktion hat sich Heidelberg auch die IP für die Roland 900/Kartenmaster CX145 im Bogen-Offset großformat gesichert.

Speaker #1: Und das ist besonders erfreulich: Hier haben wir die erste Maschine bereits nach Kroatien verkauft. Wir prüfen derzeit die Optionen zur weiteren Produktion und Weiterentwicklung dieses Systems an einem Low-Cost-Standort.

Speaker #1: Das Interesse der Kunden ist groß. Für den Abschluss der Integration haben wir einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten eingeplant, am längsten dauert die IT-Integration.

Speaker #1: In Summe erwarten wir durch die erfolgte Übernahme und dem damit verbundenen weltweiten Aufbau unserer Kundenbasis schon auf kurze Sicht einen positiven Beitrag zum Umsatz und zur Profitabilität von Heidelberg.

Speaker #1: Darüber hinaus stärkt Heidelberg mit der vollständigen Integration des Geschäfts von Polar in die Heidelberg-Organisation und das Heidelberg-Ökosystem seine führende Position in der Druck- und Verpackungsbranche.

Speaker #1: Wir erweitern damit unser Angebot entlang der Wertschöpfungskette. Polar ist ein Spezialist für Weiterverarbeitungssysteme, und seit vielen Jahren Partner von Heidelberg. Die Polar Schneidsysteme bleiben dabei integraler Bestandteil vernetzter automatisierter hochproduktiver Drucksäle entlang der gesamten Weiterverarbeitung.

Speaker #1: Die Übernahme unterstützt unser Ziel für unsere Kunden, ein noch stärkerer Systemintegrator zu werden. Die eröffnet zusätzliche Cross-Selling-Möglichkeiten innerhalb des bestehenden Kundenstamms und stärkt unser Lifecycle-Geschäft durch Service, Ersatzteile, und Verbrauchsmaterialien.

Speaker #1: Gleichzeitig profitieren Kunden von einem stärker integrierten Angebot aus einer Hand, einem globalen Vertriebs- und Servicenetzwerk, sowie dem Zugang zu fortschrittlichen Software-Workflow-Lösungen. Zudem steigern wir mit der geplanten Produktion der Polar-Systeme an unserem neuen Standort in Nordmazedonien die Wettbewerbsfähigkeit dieses Angebots.

Speaker #1: Kommen wir nun zum Aufbau unseres zweiten Standbeins und den aktuellen Fortschritten im Bereich Defense. Mit der HD Advanced Technologies haben wir ein eigenständiges Unternehmen und eine weitere Wachstumssäule für Heidelberg etabliert.

Speaker #1: Wir nutzen unsere bestehenden und industriellen und technischen Kapazitäten und Kompetenzen in neue, attraktive Märkte zu expandieren. Wir positionieren uns in diesem Umfeld als Partner für eine schnelle, industrielle Skalierung sowie mit eigenen Produkten.

Speaker #1: Diese Fähigkeiten sind auf der Ausschlag für die Partnerschaften wir in diesem Umfeld eingehen. Auf der internationalen Luft- und Raumfahrtmesse in Berlin hat Onberg jüngst eine Absichtserklärung für die Gründung eines Joint Ventures mit dem ukrainischen Drohnenproduzenten Skytone unterzeichnet.

Speaker #1: Skytone hat Hightech-Überwachungsdrohnen Raybird im Portfolio im realen Gefecht in der Ukraine erfolgreich im Einsatz sind. In Kombination Raybird mit unserem UGV, also dem Unmanned Vehicle, entsteht ein autonomer Wirkverbund.

Speaker #1: Diese umbemannten Luft-Boden-Systeme sind die künftige Lösung für den Verteidigungsfall, die aktuell in der Ukraine in schnellen Innovationszyklen entwickelt werden und auch in ganz Europa immer wichtiger und nachgefragt werden.

Speaker #1: Mit der aktuellen Zwischenfall am Flughafen Leipzig gezeigt hat, dass es ja eines der jüngsten Beispiele. Im Jahr 2026 sind allein an deutschen Flughäfen die Sichtung von Drohnen im Vergleich zum Vorjahr laut deutscher Flugsicherung mehr als 50 Prozent gestiegen.

Speaker #1: Heidelberg positioniert sich mit seinem Partnern in diesem Umfeld als Systemanbieter. Die Nachfrage nach unseren Abwehrlösungen für Drohnen nimmt stetig zu. unsere Systemkompetenz zum Thema Drohnenabwehr Kunden und Interessenten vorzuführen, bauen wir unseren Standort Brandenburg aus.

Speaker #1: Zu diesem Zweck haben wir vor wenigen Wochen - das sieht man im Hintergrund - einen Live-Hub, also ein Vorführzentrum, am Standort Brandenburg eröffnet. Hier erleben Entscheider aus Behörden, Betreibern kritischer Infrastruktur, Streitkräften und Industrie, wie ganzheitliche Drohnenabwehr konkret funktioniert.

Speaker #1: Die Bedrohung durch unbemannte Systeme nimmt weltweit zu. Drohnen gehören heute zu den meistgenutzten Mitteln hybrider Kriegsführung. Für Spionage, Sabotage und gezielte Angriffe auf kritische Infrastrukturen.

Speaker #1: Und dieses Szenarien sind leider keine Theorie mehr, sondern eine reale und akute Gefahr. Im Live-Hub zeigt Onberg, wie moderne, integrierte Counter-UAS-Technologien darauf antworten. Das mehrschichtige Drohnenabwehrsystem umfasst Detektion, Führung und Wirkung in einer modularen, skalierbaren Architektur von Sensoren, Effektoren, gesteuert durch eine C2-Software.

Speaker #1: Der Live-Hub macht diese Fähigkeiten für Kunden erstmals an einem Standort erlebbar. Besucher können sich vor Ort unter realitätsnahen Einsatzbedingungen von der Funktionalität Effektivität und der autonomen Interoperabilität des Gesamtsystems überzeugen.

Speaker #1: Mit dem Live-Hub in Brandenburg an der Havel unterstreicht Onberg sein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland und Brandenburg. Perspektivisch sollen neben dem Vertrieb die Lösungen von Onberg in Deutschland entwickelt, produziert, betreut und auch umfassende Integrations- und Serviceleistungen für Kunden angeboten werden.

Speaker #1: Zum Schluss möchte ich hierzu noch betonen: Es braucht auch eine klare rechtliche Grundlage in Deutschland und Europa, schnell und effektiv beim Thema Drohnenabwehr zu reagieren.

Speaker #1: Und wir unterstützen daher den Vorschlag und die zügige Umsetzung des Brandenburgischen Innenministers privaten Betreibern, kritischer Infrastrukturen selbst die Abwehr von Drohnen zu erlauben. Damit wird für Kunden, die notwendige Planungssicherheit geschaffen.

Speaker #1: Mit der HD Advanced Technologies und den beteiligten Joint Ventures schaffen wir eine neue und nachhaltige Wachstumssäule für Heidelberg. Und nicht nur im Bereich der Sicherheit und Verteidigung, sondern auch im Bereich Energiemanagement.

Speaker #1: HD Advanced Technologies und das Schweizer Unternehmen Phenergy haben Ende Juli eine Zusammenarbeit für eine Technologie- und Industrieplattform für Natrium-Ionen-Batteriespeicher gestartet. HD Advanced Technologies übernimmt im ersten Schritt die industrielle Fertigung kompletter Energiespeichersysteme für Phenergy.

Speaker #1: Von der Beschaffung über die Produktion bis hin zur Rollout-Installation Service und Wartung. Ferner schaffen beide Unternehmen die Voraussetzungen für ein Joint Venture zur Entwicklung und industriellen Fertigung von Natrium-Ionen-Batteriezellen.

Speaker #1: Basis dazu bildet die Zellchemie von Phenergy und ein spezifisches Druckverfahren von Heidelberg. Gezielsetzung der strategischen Partnerschaft ist der Aufbau einer europäischen Technologie- und Industrieplattform für Natrium-Ionen-Batterietechnologie.

Speaker #1: Hier werden Batteriezellen und Module entwickelt, industriell skaliert und unabhängig von außereuropäischen Lieferketten und Rohstoffen in den Markt gebracht. Beide Unternehmen leisten somit einen wichtigen Beitrag zu einer resilienten Energieversorgung und einer stärkeren technologischen Souveränität Europas.

Speaker #1: Kommen wir zum Abschluss auf den Ausblick. Wir haben die Prognose für das Geschäftsjahr 2026/2027 bestätigt. Das Unternehmen erwartet für das Geschäftsjahr 2026/2027 einen stabilen Konzernumsatz auf Vorjahresniveau sowie eine spürbare Verbesserung der bereinigten EBITDA-Marge gegenüber dem Vorjahr.

Speaker #1: Dabei wird angenommen, dass sich die für die Geschäftstätigkeit relevanten Wechselkurse nicht wesentlich verändern. Wir liegen im Rahmen der Erwartungen, setzen unsere Strategie im Kerngeschäft als Vollsortimenter und Systemintegrator, zum Beispiel im Bereich Packaging, konsequent und erschließen zusätzliche Märkte.

Speaker #1: Unsere Maßnahmen zeigen Wirkung. Heidelberg gewinnt weiter an Stärke. Die solide Nachfrage unsere international führende Marktposition und unsere konsequente Effizienzstrategie geben uns Rückenwind für ein erfolgreiches Gesamtjahr.

Speaker #1: Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und wir freuen uns jetzt auf Ihre Fragen. Wir haben eine erste Frage von Katharina Schmitz von Märkisches Medienhaus.

Speaker #1: Bitte schön. Ja, vielen Dank für die Präsentation, Herr Otto. Könnten Sie noch etwas näher zu Onberg in Heidelberg berichten, wie da aktuell der Fortschritt der des Produktionsaufbaus ist vor Ort, wie viel Mitarbeiter schon eingestellt wurden für Onberg in Brandenburg an der Havel und welche Systeme als erstes dort gefertigt werden sollen Ende des Jahres?

Speaker #1: Also, wir haben hier das Problem, dass sowohl unsere Kunden nicht genannt werden wollen, und natürlich auch nicht die Systeme, die dort gefertigt werden, sehr in der Öffentlichkeit diskutiert werden.

Speaker #1: Das ist Teil des Sicherheitssystems, das wir hier unter sehr großer Vertraulichkeit arbeiten. Also eben zum Schutz der Kunden, aber auch zum Schutz der Infrastruktur, weil wenn der Gegner weiter von wem.

Speaker #1: Wo welche Systeme eingesetzt werden, ist es natürlich ein Zustand, den wir nicht herstellen wollen. Was wir nur sagen können, wir haben sehr großes Interesse, natürlich jetzt noch mal deutlich durch diesen Vorfall in Leipzig, sage ich mal, angeschoben, der diese Live-Demonstrationen sage ich mal für viele Kunden die wir dort jetzt schon hatten in Brandenburg angeboten hat und wir sind in konkreten Gesprächen zu ersten Abschlüssen.

Speaker #1: Unser Ziel ist ja die Gesamtlösung anzubieten, wie wir es gesagt haben, also nicht nur die Detektion, sondern eben auch das komplette Abwehrsystem. KI-gestützt. Und da gibt es unterschiedliche Ausprägungen bei unterschiedlichen Kunden.

Speaker #1: Aber verstehen Sie bitte, dass ich hier nicht zu viele Details nennen möchte. Zum Thema Mitarbeiter: Wir sind in vielen Trainings unterwegs. An verschiedenen Stellen.

Speaker #1: Es gibt ja die Systeme schon im Einsatz. Auch an verschiedenen Flughäfen übrigens. Und auch dort werden unsere Mitarbeiter trainiert, eben Updates zu machen Wartungen zu machen, Service zu machen.

Speaker #1: Also das ist alles am Laufen. Wenn es keine Folgefrage gibt. Danke für die nächsten Fragesteller geben oder haben Sie noch eine Anmerkung? Also wir haben bei der ADAT mittlerweile 50 Mitarbeiter, Ziel bis Jahresende mindestens 200.

Speaker #1: Das kann aber auch noch dynamischer werden. Das ist im Moment die Größenordnung. Das ist aber nicht nur Brandenburg. Das umfasst die gesamte ADAT. Gut, dann können wir zur nächsten Frage.

Speaker #1: Sehr gern. Vielen Dank. Sehr gern. Noch einmal zur Erinnerung, Sie können Stern 9 und die Raute-Taste drücken auf dem Telefon, wenn Sie eine Frage anmelden möchten.

Speaker #1: Oder in der Weboberfläche können Sie die Dial-in-Funktion unter der Slide anklicken und dann dort die Hand heben, wenn Sie eine Frage mit dem Browser stellen möchten.

Speaker #1: Und wir haben eine Frage von Matthias Groß von RNZ. Bitte schön. Ja, guten Morgen zusammen. Ich hätte zwei Fragen, die das Kerngeschäft betreffen. Zum einen mal die diese Großformatmaschine, die Sie zusammen mit Mann Roland bauen.

Speaker #1: Da hatte sich ja auch Wiesloch Hoffnungen gemacht, dass man die künftig im Stammwerk bauen würde. Hat man das geprüft und sich jetzt doch dann für Low-Cost entschieden?

Speaker #1: Wer hat jetzt dann die Nase wohl vorn? Wird es China sein? Und wieso hat da Wiesloch nicht den Zuschlag bekommen können? Und zum zweiten, die rückläufige Pufferprofitabilität, aber auch die Aufträge und Umsatz lassen natürlich wieder so ein bisschen Sorge aufkommen.

Speaker #1: Können Sie aus heutiger Sicht jetzt ein weiteres Sparprogramm ausschließen? Oder müssen Sie die Kurzarbeit ausweiten? Ja, so ein bisschen vielleicht ein bisschen was zur Belegschaft in Wiesloch, was kommt auf die zu?

Speaker #1: Also der große Das, was auf die Belegschaft zukommt, das wissen unsere Mitarbeiter. Also das lesen die ja nicht in der Zeitung. Das wäre ja wirklich fatal.

Speaker #1: Also wir sind in sehr, sehr engen Gesprächen sowohl mit den Betriebsrat und wir sind ja auch in einem sehr guten Weg, auch für Wiesloch eine Perspektive uns zu erarbeiten.

Speaker #1: Es gibt hohe Investitionen in Wiesloch im Rahmen des Standortstrukturprojekts. 2.0. Wo wir uns eine klare Vision für den Standort zurechtgelegt haben. Da gibt es natürlich weitere Notwendigkeiten, Kostensenkungen hervorzurufen.

Speaker #1: Und es ist ja völlig klar, dass das Großformat weder in Offenbach noch in Wiesloch kostendeckend produziert werden kann. Natürlich schauen wir da nach einer sage ich mal attraktiven Alternative im Markt, aber der Dr. Schmetting ist da, der kann das gerne ergänzen.

Speaker #1: Ja, Herr Groß, ich kann da gerne noch mal drauf eingehen, ob es jetzt im Moment und das hatten wir auch so kommuniziert, prüfen wir alle möglichen Optionen.

Speaker #1: Die Prüfung ist auch soweit nicht abgeschlossen. Das heißt, im Moment sind alle Prüfungen, alle Optionen noch auf dem Tisch. Dann kann es vielleicht eben schon zu schnell rüber, dass wir gesagt haben, wir haben uns schon für eine Option entschieden.

Speaker #1: Aber natürlich sind Optionen in Low-Cost hier tatsächlich auch Teil des Lösungsraumes. Aber bisher ist keine Entscheidung gefallen und wir werden darauf achten. Ja, okay.

Speaker #1: Aktuell gibt es keine weiteren Wortmeldungen. Gut, dann scheinen wir Sie ja sehr ausreichend informiert zu haben. Warten noch kurz. Stern 9, Raute-Taste für eine Fragestellung.

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Wednesday, August 19th, 2026 at 9:59 AM

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